Neudorf. Die Plakate an den Ortseingängen kündigten es ab letzten Donnerstag an: Sauberes Neudorf am Sonntag von 14 bis 16 Uhr, Treffpunkt: Dalles. Die Aktion war schon seit ein paar Wochen über die örtliche WhatsApp-Gruppe und die Homepage beworben worden.
Das Wetter war auf der Seite der fleißigen Neudorferinnen und Neudorfer, die am 22. März in und um Neudorf unterwegs waren. Die Sonne lachte bei entspannten 13 bis 15°C und die meisten öffneten schnell ihre Übergangsjacken, die zwar wegen des gelegentlichen Winds noch nötig, aber oftmals zu warm waren. ‚Make Neudorf clean again‘ war das Motto, unter dem zum zweiten Mal engagierte Menschen aus dem Ort versucht haben, der Umweltverschmutzung den Kampf anzusagen. Der Zuspruch war nicht ganz so groß wie im letzten Jahr. Das lag allerdings auch an einer Terminüberschneidung mit dem Probenwochenende der Gloria Singers, von denen einige im letzten Jahr dabei waren.
Trotzdem konnten auch in diesem Jahr wieder sieben Müllsäcke mit Unrat aus den Straßengräben und Wegesrändern gefüllt werden. Erfreulich war die Tatsache, dass in diesem Jahr solch kuriose Funde wie ein PC-Monitor, diverse Unterhosen und ein eingewachsenes Fahrrad ausgeblieben sind. Bedauerlich ist weiterhin die vermehrte Ablage von Lachgasflaschen an den Ortsrändern.
Unterstützt wurde die Aktion auch in diesem Jahr wieder vom Bauhof Wächtersbach, der die Müllzangen und Müllbeutel zur Verfügung stellte und die „Ausbeute“ am Montagmorgen auf dem Dalles eingesammelt hat. Der Treffpunkt war in diesem Jahr auf dem Dalles vor dem Alten Rathaus. Hier starteten die kleinen und großen Freiwilligen. Insgesamt 13 Erwachsene und vier Kinder waren gut zwei Stunden unterwegs und konnten somit zum Erfolg des Tages beitragen.
Zum Abschluss gab es, wie auch beim ersten Mal, Grillwürstchen im Brötchen, gesponsort von Sabrina Lauster, und leckeren Kuchen, den sechs Neudorfer Bäckerinnen gespendet hatten. Die Organisatorin bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass Neudorf wieder ein kleines bisschen sauberer geworden ist.
Wächtersbach-Châtillon. Wie jedes Jahr reiste eine Delegation der Freunde von Châtillon zur Messe in die Partnerstadt, um dort ihren traditionellen Messestand zu betreiben und ihre Wörterbücher an die neuen Deutsch-Schüler der Collège in Châtillon und Vonnas zu verteilen, aber auch um die jährlichen Geschenke der Stadt Wächtersbach an eine dortige Schule und Kindergarten zu übergeben. Anders als in den vergangenen Jahren, in denen das Wetter sehr schlecht war und eher an den Winter als an das Frühjahr erinnerte, strahlte in diesem Jahr Châtillon-sur-Chalaronne, die Partnerstadt Wächtersbachs, unter der Sonne und lockte die Bewohner der Stadt selbst und viele Besucher von Nah und Fern in die wunderschöne Stadt. Der Stand der Freunde von Châtillon befand sich wie gewohnt in idealer Lage gegenüber des altbekannten ‚Café de la Poste‘, das heute ‚Le République‘ heißt und dessen Terrasse auf dem zentralen Platz von morgens bis abends mehr als gut besucht ist. Dies und das ideale Wetter hatten natürlich einen positiven Einfluß auf das Verkaufsangebot des Wächtersbacher Verschwisterungsvereins, der die Messe Châtillon 2026 als vollen Erfolg verzeichnen kann. Den Abschluss der Reise in die Partnerstädte bildete am Montag der Besuch der Collège St. Charles und Eugène Dubois sowie der Besuch der Kita und Grundschule Narcisse Devaux in Vonnas zur Übergabe der städtigschen Geschenke als auch des Collège du Renon in Vonnas, wo die Freunde von Châtillonebenfalls ihre Wörterbücher an die neuen Deutschschüler übergaben. Zufrieden über das Wiedersehen mit alten Freunden und dankbar für die wie immer gute Beherbung und Bewirtung von Seiten der Stadt Châtillon, kurzum glücklich über das schöne Wochenende, traten die Wächtersbacher am Montag Mittag die Heimreise an, um schon in drei Wochen ihre französischen Freunde zur Wächtersbacher Messe zu begrüßen, wo sie auf regen Besuch ihres Standes in HALLE 11 hoffen!
Wächtersbach. Große Freude beim Familienkreis Wächtersbach: Der Spielzeugbasar Wächtersbach e.V. hat dem Verein mehrere Sachspenden überreicht. Mit dabei waren unter anderem Softbausteine, ein Kugellabyrinth und ein Brettspiel – Dinge, die sofort neugierig ausprobiert wurden und schnell für leuchtende Kinderaugen sorgten.
Für den Spielzeugbasar ist diese Unterstützung mehr als nur eine Spende. Der Verein möchte mit den Erlösen aus den Basaren bewusst etwas an die Gemeinschaft zurückgeben. „Es ist uns wichtig, dass die Dinge, die bei unseren Basaren zusammenkommen, auch wieder Familien vor Ort zugutekommen“, betonen die Organisatorinnen. Gerade Einrichtungen wie der Familienkreis, die Familien begleiten und Begegnung schaffen, lägen dem Team besonders am Herzen.
Bei der Übergabe erzählte Johanna Blichmann vom Familienkreis von der Entstehung des Vereins und seiner Idee. Der Familienkreis ist aus dem Wunsch entstanden, Familien einen Ort zu geben, an dem sie sich austauschen, Unterstützung finden und gemeinsam Zeit verbringen können. Für sie und das gesamte Team sei diese Arbeit eine echte Herzensangelegenheit.
Umso schöner war es für alle Beteiligten zu sehen, wie gut die neuen
Spielsachen angenommen wurden. Die Softbausteine wurden sofort gestapelt, das Kugellabyrinth ausprobiert und das Brettspiel neugierig begutachtet.
Der Familienkreis Wächtersbach freut sich auch in Zukunft über Unterstützung aus der Region. Und auch der Spielzeugbasar Wächtersbach e.V. möchte weiterhin dazu beitragen, dass aus gebrauchten Spielsachen neue Freude entsteht – und dass diese Freude dort ankommt, wo sie besonders gebraucht wird.
Das Spielzeugbasar-Team lädt schon bald wieder zum Stöbern ein: Am Samstag, 19. September, findet der erste Bücherflohmarkt in der Heinrich-Heldmann-Halle in Wächtersbach statt. Besucherinnen und Besucher können sich auf viele gut erhaltene Bücher für Kinder und Jugendliche freuen.
Der nächste vorsortierte Spielzeugbasar findet am 21. November, von 10 bis 13 Uhr, in der Heinrich-Heldmann-Halle statt.
Wächtersbach-Neudorf. Seit vielen Jahren fahren die Sängerinnen und Sänger der Gloria-Singers Neudorf frohgelaunt in den Landgasthof Imhof nach Neuhof-Rommerz zum Probewochenende.
Dort wurden sofort die Koffer ausgepackt und die erste Einzelprobe konnte gleich beginnen. Doch auch die restlichen Sängerinnen und Sänger mussten nicht lange warten. Ein erster kleiner Gesangserfolg stellte sich schon nach der Gesamtprobe am Abend ein und so konnten alle zum wohlverdienten leckeren Abendessen gehen.
Natürlich war dann noch nicht Schluss, denn alle wollten, außer dem Singen, noch etwas Spaß haben. Dazu trugen das Kegeln und diverse Tischspiele bei.
Am Samstag probten, nach ausgiebigem Frühstück, zunächst alle Stimmen wieder einzeln, bevor es gemeinsam weiterging. Am Nachmittag durfte ein leckeres Eis nicht fehlen. Der Abend klang, wie immer zur Freude aller, mit Wichteln aus. Endspurt war dann am Sonntagmorgen angesagt. Gut vorbereitet und gewappnet für das Freundschaftssingen, dennoch schweren Herzens, mussten alle vom Landgasthof Imhof, der die Gruppe wie jedes Jahr, mit seiner guten Küche bestens versorgte, Abschied nehmen.
Aber natürlich freuen sich alle Sängerinnen und Sänger schon auf das Probenwochenende im nächsten Jahr.
„Habt ihr auch Lust mit uns zu singen und Spaß zu haben?
Dann kommt doch einfach mal zum Probeschnuppern. Diese finden für den gem. Chor „Gloria-Singers“ mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr in Neudorf in DGH statt.“
Natürlich freut sich auch der Kinderchor „Kinzigspatzen“ über Zuwachs. Da sind die Proben mittwochs von 17 bis 17.45 Uhr. Alle Kinder ab sechs Jahren können gerne kommen.
Wächtersbach. Am Weißen Sonntag, 12. April, wurden 24 Jungen und Mädchen aus Birstein, Brachttal und Wächtersbach in der Kirche Mariä Himmelfahrt zu ihrer heiligen Erstkommunion geführt.
Gemeindereferentin Andrea Böcher und die Katechetinnen hatten die Kinder engagiert auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Die katholische Kirchengemeinde dankt allen Helferinnen und Helfern, die so vielfältig zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Pfarrer Heller und die Mitglieder der Gemeinde wünschen allen Kindern Gottes Segen und seine spürbare Begleitung auf ihrem weiteren Lebensweg.
Wächtersbach. Die Juniorgarde des WCV ließ am 13. April die Campagne 2025/26 in gemütlicher Runde ausklingen. Knapp 20 Tänzerinnen und Tänzer trafen sich mit ihren Trainerinnen im WCV-Casino, um gemeinsam auf eine ereignisreiche Campagne zurückzublicken und sich – wie jedes Jahr – auch von einigen Mitgliedern zu verabschieden, die altersbedingt in die nächste Gruppe wechseln.
Ganz bewusst verzichtete die Gruppe auf eine einfache Lösung wie einen Lieferservice. Stattdessen wurde gemeinsam gekocht – und das mit viel Engagement und Teamgeist. Jeder übernahm eine Aufgabe: Während ein Team den Tisch liebevoll eindeckte, bereitete ein anderes die Vorspeise „Tomate-Mozzarella“ zu.
In der Küche ging es derweil lebhaft zu: Nudeln wurden gekocht, Gemüse geschnippelt und eine frische Bolognese-Soße zubereitet. Dabei kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Auch ein Dessert durfte nicht fehlen – hier wurde von einem weiteren Team ein süßes „Schneegestöber“ gezaubert.
Nach dem gemeinsamen Essen ließ man den Abend bei vielen schönen Erinnerungen Revue passieren. Anschließend wurde zusammen aufgeräumt, gespült und weiter gelacht – ganz im Sinne des starken Zusammenhalts, der die Juniorgarde auszeichnet. Dieses Miteinander ist es auch, das sich während der Campagne auf der Bühne widerspiegelt.
Ein besonderer Dank gilt den beiden Trainerinnen Kathrin Kappes und Selina Huck für ihr großes Engagement und ihre wertvolle Arbeit mit den jungen Tänzerinnen und Tänzern.
„Und natürlich ist das Training für die neue Campagne auch schon wieder in vollem Gange und wenn Du mehr wissen möchtest, folge dem WCV doch einfach auf Instagram unter wcv_waechtersbach.“
Wächtersbach. Am 28. März konnte der Erste Vorsitzende Heinz Schauberger vom Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach (OGV) 19 interessierte Gartenliebhaber im Lehrgarten zu einem Veredlungslehrgang begrüssen. Da es nicht regnete konnte die Veranstaltung wie geplant stattfinden. Die Fachwarte Hartmut Handke und Hartmut Schwarz gaben zuerst eine Einführung in die theoretischen Grundlagen und stellten die benötigten Werkzeuge und Materialien vor. Dann wurde das Veredeln von mitgebrachten Reisern und den neu bestellten Unterlagen, das sind die Wurzeln des neuen Baumes, vorgeführt. Nun konnte jeder das Schneiden der Reiser üben. Danach wurden dann mehrere Wunschbäume zusammengebaut. Alles ging ohne Verletzungen ab, waren die Messer doch rasiermesserscharf. Alle Teilnehmer verabschiedeten sich danach ziemlich durchgefroren, aber mit vielen neuen Erkenntnissen und einigen neuen Obstbäumchen.
Der OGV möchte an dieser Stelle auf seine Lehrfahrt am Samstag, 6. Juni, in die Wetterau hinweisen. Stationen der Lehrfahrt werden die Burg Münzenberg, der Hof „Wetterauer Früchtchen“ und der Glauberg sein. Im Fahrpreis von 40,- Euro ist die Busfahrt, die Führungen und der Eintritt Münzenberg und Glauberg enthalten.
Am 20. Juni findet im Lehrgarten ein Sensenkurs statt und am 1. August der Sommerschnittkurs.
Waldensberg. Das Osterfeuer auf der Spielberger Platte hat auch in diesem Jahr wieder viele Besucher auf die Wiese am Weiherhof gelockt. Aus den umliegenden Dörfern und der Region kommend, nutzten zahlreiche Gäste den Samstagabend, um gemeinsam Zeit zu verbringen und die besondere Atmosphäre zu genießen.
Der Tag begann noch wechselhaft, doch pünktlich zum Start beruhigte sich das Wetter. Nach und nach füllte sich die Fläche, Gespräche entstanden, und schnell war die vertraute Stimmung spürbar, die die Veranstaltung bereits im letzten Jahr auszeichnete.
Einen gelungenen Auftakt setzten die Jagdhornbläser aus Büdingen, die das Osterfeuer musikalisch eröffneten und dem Abend von Beginn an den passenden Rahmen gaben. Auch im weiteren Verlauf sorgten ihre Beiträge für stimmungsvolle Momente.
Mit Einbruch der Dämmerung rückte das große Feuer zunehmend in den Mittelpunkt. Die Flammen waren weithin sichtbar und zogen die Besucher an, während sich rund um die kleineren Feuerkörbe vor allem die jüngeren Gäste versammelten. Dort wurde Stockbrot gebacken – und wie man hören konnte, schmeckte es in diesem Jahr besonders gut. Ebenfalls großen Zuspruch fand die Wildbratwurst, die bei diesem Event nicht fehlen durfte.
Organisiert und mit vollem Einsatz vor Ort getragen wurde die Veranstaltung von den Feuerwehren aus Waldensberg und Wittgenborn sowie den Laienspielern, den Wanderfreunden und dem Waldenserverein aus Waldensberg. Mit der notwendigen Ausstattung wie Tische, Bänke und Buden unterstützte die Vereinsgemeinschaft Leisenwald das Event.
Am Ende stand ein rundum gelungener Abend, der einmal mehr gezeigt hat, wie gut das Osterfeuer auf der Spielberger Platte angenommen wird – und wie wichtig solche gemeinsamen Veranstaltungen für das Miteinander in der Region sind.
Wächtersbach. Leider bekommt man nicht immer so ein großes Kartenkontigent von der Eintracht, wie man sich das gerne als Fanclub wünscht. Umso erfreulicher war dann dieses, für das Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg. Im vollbesetzten Bus mit 47 Eintracht Anhängern, genoss man die tolle Stimmung schon während der Hinfahrt, die durch einen 2:1 Sieg der Eintracht komplettiert wurde. Aktuelle Infos zum Fanclub https://efc-adlerauge-waechtersbach.jimdofree.com
Feste Termine:
Samstag, 30. Mai: Saisonabschlussfeier 2025/26; Samstag, 18. Juli: Teilnahme Bierwanderung in Ilbeshausen; Samstag, 1. August: Busfahrt zur Lohrer Festwoche
Neudorf. Die Freiwillige Feuerwehr Neudorf hat eine Spende von 1.000,- Euro an die Palliativstation der Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern übergeben. Ein Teil der Summe kam während der Weihnachtsbaumsammelaktion zusammen, bei der die Mitglieder der Feuerwehr eine Spendendose dabei hatten. Den restlichen Betrag stellte der Verein aus der eigenen Kasse zur Verfügung.
Dankbarkeit für Unterstützung
Die Unterstützung der Palliativstation liegt den Mitgliedern der Feuerwehr besonders am Herzen, da zwei ihrer Kameraden dort in ihrer letzten Lebensphase begleitet wurden. Dr. Diana Mäser, Ärztliche Leiterin der Palliativstation Schlüchtern, sprach ihren Dank für die Spende aus: „Unterstützung wie diese ermöglicht es uns, noch stärker auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten einzugehen. Jede Spende trägt dazu bei, dass wir unsere Betreuung noch persönlicher gestalten können.“ Christian Quack, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, bedankte sich ebenfalls bei den Spendern: „Spenden wie diese helfen uns, zusätzliche Projekte und Arbeiten umzusetzen, die den Alltag unserer Patientinnen und Patienten angenehmer gestalten. Im Namen der gesamten Main-Kinzig-Kliniken sowie der Patientinnen und Patienten möchte ich meinen Dank aussprechen.“