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„Stammtisch mit Charakterköpfen“ des Altstadtfördervereins mit Daniela Ries - „Neue Nutzungen zulassen“

  • Altsdtadtförderverein Wächtersbach

riesWächtersbach. Die Altstädte haben sich schon immer verändert, und es ist auch gut, wenn man Nutzungsänderungen zulässt. Dieser These ging der Altstadtförderverein Wächtersbach beim „Stammtisch mit Charakterköpfen“ in Daniel Ries‘ Atelier „Kreatives Chaos aus und mit Ton“ im Untertor nach. Die Eröffnung ihrer Töpferwerkstatt wurde unter anderem möglich, weil ihr Vorhaben beim Vermieter auf offene Ohren stieß.

Enesa Aumüller, Vorsitzende des Altstadtfördervereins, sieht bei Nutzungsänderungen neue Chancen für die Altstadtentwicklung. Das Brautmodengeschäft in der Bachstraße sei vor ein paar Jahren in die Räumlichkeiten vom Altstadtladen gezogen, nachdem der Altstadtladen in die größeren Räume des ehemaligen Schreibwarengeschäfts gezogen sei. Daniela Ries schilderte, dass sie seit dem Jahr 2019 in der Altstadt wohne. Das Besondere sei, dass hier jeder jeden kenne. Sie habe schon früher getöpfert und suchte eine kleine Werkstatt in der sie töpfern wollte. Dann habe Eberhard Wetzel einen Nachfolger für die Laden-WG im Untertor gesucht. Sie habe zunächst Bedenken gehabt, da der Raum für ihr Vorhaben zu groß und außerdem zu dunkel gewesen sei. Doch dann habe sie viel Potenzial darin gesehen und fünf Monate renoviert. Jetzt bietet sie Töpferkurse für kleine Gruppen und Kindergeburtstage an, die hier in der Altstadt sehr gut angenommen werden. „Die Herzlichkeit, das außen herum, das ist für mich Altstadt“, lobt sie die Atmosphäre. „es war genau das Richtige“, bereut Daniela Ries ihre Entscheidung nicht. Inzwischen verkaufe sie auf Kommission auch Kunsthandwerk und Geschenkideen von anderen Künstlern in ihrem Atelier.

Enesa Aumüller sagte, dass sich das Atelier zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt habe, weil man hier in den Altstadtgeschäften nicht einfach nur Einkäufe tätige, sondern auch noch ein Schwätzchen halte. Eberhard Wetzel lobte, dass hier mit Engagement etwas für die Altstadt entstanden sei. „So funktioniert das.“ Es gebe in der Altstadt noch weitere Räume, aus denen man etwas machen könne. Aumüller nannte als ein weiteres Beispiel für eine gelungene Nutzungsänderung den „Meister-Bäcker“, der im ehemaligen Geschäft „Volkers Jeans“ eine Backwarenfiliale mit Café eröffnete. Frank Hilliger bedauerte, dass beispielsweise in der Poststraße viele Geschäfte zurück gebaut worden seien. Enesa Aumüller dagegen befürwortet den Rückbau mancher Geschäfte zu Wohnraum, da gerade in der Kernstadt die Nachfrage nach Wohnraum stetig steige und mit zunehmendem Wohnraumangebot würde auch der Bedarf an neuen Geschäften wieder steigen. Im Laufe der Diskussion wurden Vorschläge gemacht, wie man die Altstadt attraktiver machen könne.  Mehr Blumenkästen würden die Attraktivität unserer Altstadt erhöhen und die Aufenthaltsqualität steigern, und auch die Idee wurde ins Spiel gebracht, dass man die Einbahnstraßenregelung umkehren könne. Die Zufahrt wäre dann über den Aßmusgarten, wo auch neue Parkplätze entstehen sollen, und die Ausfahrt über das Untertor in Richtung Lindenplatz.

EFC Adlerauge 09: Sieger beim Dart-Turnier

  • EFC Adlerauge 09 Birstein/Wächtersbach

EFC Adlerauge 09: Sieger beim Dart-TurnierWächtersbach. Am 14. März nahm der EFC Adlerauge 09 am Dart-Turnier der Vereine für den guten Zweck beim „Bad Boyz e.V.“ in Hesseldorf teil, sicherte sich souverän den ersten Platz, und nahm die Urkunde und den Pokal mit riesiger Freude in Empfang. Alle Infos zum EFC auf der Homepage https://efc-adlerauge-waechtersbach.jimdofree.com

Feste Termine:

Freitag, 10. April: Stammtisch in Wächtersbach im „Kikeriki“; Samstag, 11. April: Auswärtsfahrt mit Bus zum VFL Wolfsburg; Samstag, 30. Mai: Saisonabschlussfeier 2025/26; Samstag, 18. Juli: Teilnahme Bierwanderung in Ilbeshausen; Samstag, 1. August: Busfahrt zur Lohrer Festwoche.

Spende von Verein zu Verein

  • Familienkreis Wächtersbach
  • 1. Petanque Club Wächtersbach

Spende von Verein zu VereinWeilers. Der 1. Petanque Club Wächtersbach e.V. gratulierte dem Familienkreis Wächtersbach e.V. zum Einzug in die neuen Räumlichkeiten im Dachgeschoß des neu renovierten Marstalls. Als Vertreter des 1. Petanque Club Wächtersbach übergaben Sylke Weigand – Zweite Vorsitzende - und Manfred Weigand – Kassenwart -anlässlich einer Feierstunde eine Geldspende.

Es handelt sich hierbei um ein vom 1. Petanque Club gewonnenes Preisgeld anlässlich des Sieges beim Wettkampf Main-Kinzig-Cup in der Sportart Boule. Petanque bzw. Boule ist eine Sportart, bei der jeder Interessierte mitmachen kann. Die Regeln sind einfach zu erlernen und machen jeder Altersgruppe Spaß. Der Bouleplatz des 1. Petanque Club Wächtersbach befindet sich in Weilers neben dem Spielplatz direkt am Radweg.

Gäste sind herzlich willkommen. Jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag wird ab 15 Uhr gespielt. Näheres auf www.ersterpcw.de.

Von links: Erste Vorsitzende Johanna Blichmann und Zweite Vorsitzende Anna-Lena Hauert vom Familienkreis Wächtersbach sowie rechts die Zweite Vorsitzende Sylke Weigand vom 1. Petanque Club Wächtersbach.

Jahreshauptversammlung des MSC Aufenau – Rennveranstaltungen sind auch 2026 Motor des Vereins

  • MSC Aufenau
  • Aufenau

Jahreshauptversammlung des MSC Aufenau – Rennveranstaltungen sind auch 2026 Motor des VereinsAufenau. Zur Jahreshauptversammlung des Motorsportclubs MSC Aufenau im Landgasthof „Zur Quelle“ standen die Ehrungen der Clubmeister 2025 sowie der langjährigen Mitglieder auf der Tagesordnung. Mit der Wiederwahl des Vorsitzenden Karl Seipel und des bisherigen Vorstands wurde die Kontinuität und Stabilität des Vereins bestätigt. Seipel zeigte sich zudem erfreut über den Zuwachs neuer Mitglieder im vergangenen Jahr.

In seinem Situationsbericht betonte Streckenleiter Sven Pfeifer die zentrale Bedeutung der Veranstaltungen für das Vereinsleben. Sie seien der „Motor des Vereins“, weshalb er für eine stärkere aktive Unterstützung durch die Mitglieder warb. Die Rahmenbedingungen seien mit einem erfahrenen Vorstand und gesicherten Finanzen gut, wie Schatzmeister Jürgen Schäffer ergänzte. Pfeifer verdeutlichte zudem den organisatorischen Aufwand hinter den Veranstaltungen und verwies auf das Flutlichtrennen, das sich zu einer tragenden Säule des Vereins entwickelt habe.

In seinem Jahresrückblick ging Karl Seipel auf weitere wichtige Ereignisse des Vereinsjahres 2025 ein. Neben baulichen Maßnahmen im Vereinsheim und auf der Strecke verzeichnete insbesondere der Schnuppertag am 11. Mai einen erfreulich großen Zulauf. Auch die Motocross-Veranstaltung im Juni war gut besucht. Darüber hinaus engagierten sich Mitglieder als Streckenposten bei der Rallye in Hesseldorf, und die Meisterfeier des Motocross-Hessen-Cups wurde am 1. November im Kulturhaus Aufenau ausgerichtet.

Sportleiter Frank Brill berichtete von einer Saison mit nur einer, dafür jedoch sehr erfolgreichen Veranstaltung. Das Flutlichtrennen wurde technisch weiter aufgewertet und lockte bei guten Bedingungen zahlreiche Zuschauer an. Das Renngeschehen fand sogar Eingang in eine kurze Reportage der Hessenschau. Mit aktiven Fahrern aus den Reihen der neuen Mitglieder sieht Brill weiteres Potenzial für steigende Teilnehmerzahlen.

Für das laufende Jahr stehen mehrere Termine fest: Das Flutlichtrennen findet am 13. Juni statt, die Seitenwagen-Quad-EM ist für den 26. April genehmigt, der Schnuppertag 2026 ist am 10. Mai geplant. Zudem soll am 11. Juli ein Mofarennen stattfinden.

Jugendleiter Jens Kraft berichtete von großem Interesse des Nachwuchses, der nach der Winterpause wieder auf die Strecke drängt. Der Schnuppertag mit 103 teilnehmenden Kindern sei ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung, wie auch Sven Pfeifer unterstrich.

Bei den Vorstandswahlen bestätigte Wahlleiter Peter Schauberger Karl Seipel einstimmig als Vorsitzenden. Dem Vorstand gehören außerdem Michael Seipel (stellvertretender Vorsitzender), Jürgen Schäffer (Schatzmeister), Frank Brill (Sportleiter), Jens Kraft (Jugendleiter), Louis Kraft (Stellvertreter), Lukas Schell (Pressewart), Caroline Seipel (Schriftführerin) und Olaf Pospiezsynski (Kassierer) an. Beisitzer sind Harald Baudiß, Sven Pfeifer und Manuel Seipel, Kassenprüfer Moritz Kistner und Marlon Pfeifer.

Bei den Ehrungen der Clubmeister 2025 belegten in der Jugendklasse Lukas Brill, Noah Kraft und Ben Seipel die ersten drei Plätze. In den Klassen Solo und Quad wurden zahlreiche Fahrer ausgezeichnet. Als Newcomer 2025 erhielten mehrere neue Mitglieder eine Medaille. Zudem wurden langjährige Mitglieder für zehn-, 25- und 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt, darunter Willi Elsässer mit dem Vereins-Ehrenteller.

EFC Adlerauge 09: Jahresabschlussfeier 2025

  • EFC Adlerauge 09 Birstein/Wächtersbach

EFC Adlerauge 09: Jahresabschlussfeier 2025Aufenau. In der „Quelle“ in Aufenau feierte man wieder mit guter Stimmung den Jahresabschluss 2025 des „EFC Adlerauge 09“ mit fast 50 Mitgliedern. Mit eigener Speisekarte für jeden Gaumen etwas, „EFC-Teddys“ für die kleinsten Mitglieder, und die klasse Bewirtung des „Quelle-Teams“ rundeten den großartigen Abend ab. Auch wurden zukünftige Termine angesprochen, die auf der Homepage https://efc-adlerauge-waechtersbach.jimdofree.com ersichtlich sind. Ein Highlight wird wieder die legendäre Fahrt zur „Lohrer Festwoche“, Bus und Tische sind bereits reserviert, freie Plätze sind noch vorhanden, schnell anmelden lohnt sich.

Feste Termine: Freitag, 6. März: Stammtisch in Birstein in der „Post“; Freitag, 10. April: Stammtisch in Wächtersbach im „Kikeriki“; Samstag, 30. Mai: Saisonabschlussfeier 2025/26; Samstag, 18. Juli: Teilnahme Bierwanderung in Ilbeshausen und Samstag, 1. August: Busfahrt zur Lohrer Festwoche.

Châtillon-Vonnas-Baneins-Wächtersbach HELAU!!!

  • Freunde von Châtillon, Vonnas und Baneins

Châtillon-Vonnas-Baneins-Wächtersbach HELAU!!!Wächtersbach. Auf Einladung der Freunde von Châtillon Vonnas Baneins waren traditionsgemäß auch in diesem Jahr wieder französische Freunde aus den Partnergemeinden zum Karnevalswochenende vom 14. bis 16. Februar zu Gast in Wächtersbach.

Gut gelaunt und mit großem Gepäck an Kostümen, die die Mitglieder des französischen Comités bereits seit November letzten Jahres in Eigenarbeit angefertigt hatten, kamen am Samstag 44 französische Freunde in Wächtersbach an. Nach Begrüßung und einem Umtrunk im Kulturkeller verabschiedeten sich die Gäste und die Gastfamilien, um sich am Abend wieder im Dorfgemeinschaftshaus Hesseldorf zum gemeinsamen Abendessen und anschließender Faschingsparty zu treffen.Dem Motto des Abends ‚Wir machen eine Reise ins Weltall‘ entsprechend, hatten die Freunde von Châtillon Vonnas Baneins das Gemeinschaftshaus dekoriert und alle Teilnehmer - ca. 100 an der Zahl - kamen in Kostümen von ‚Aliens über Sterne bis Astronauten‘. Vom großen Buffet mit diversen Fleischvariationen, einer Vielzahl von Salaten und köstlichen Desserts waren alle begeistert, ganz zu schweigen vom deutschen Bier, das sich großer Beliebtheit erfreute. Mitreißende Karnevalsschlager und Polonaisen sorgten für gute Stimmung und füllten Saal und Tanzfläche mit begeisterten Karnevalisten. Am darauf folgenden Sonntagmorgen stand die Dekoration des Autos + Anhängers für den Karnevalsumzug vor dem Kulturkeller auf dem Programm. Nach einem Imbiss zu Mittag hieß es schnell in die Kostüme und ab zur Zugaufstellung zum Messeplatz. ‚Cancan im Moulin Rouge‘ lautete der Titel der Fußgruppe der französischen Freunde in diesem Jahr und sowohl die berühmte rote Mühle als auch die ansprechenden Kostüme waren für den Wächtersbacher Karnevalsumzug wieder eine Bereicherung, so dass der Wächtersbacher Karnevalsverein sie mit dem Platz 2 der besten Fußgruppen prämierte. „Wir gratulieren unseren französischen Freunden zu dieser Auszeichnung!“

Am Sonntagabend trafen sich Gäste und Gastgeber erneut in Hesseldorf zum gemeinsamen Abendessen mit Gaudi und Tanz im Anschluss.

An diesem Abend  servierten die Freunde von Châtillon Vonnas Baneins italienische Küche, was sich als gute Wahl herausstelle. Faschingsmusik und Schlager ließen auch an diesem Abend viele Teilnehmer das Tanzbein schwingen und die Party ging leider viel zu schnell zu Ende.

Für die französischen Freunde heißt Montagmorgen, vor Abfahrt nach Frankreich letzte Einkäufe in Wächtersbach zu erledigen.

Eine offizielle französische Delegation - vier Stadträte aus Châtillon und Vonnas übergab noch die traditionellen Geschenke, die in jedem Jahr von den Partnerstädten an zwei Wächtersbacher Kindergärten/Schulen überreicht werden. In diesem Jahr hatten die Freunde von Châtillon Vonnas Baneins zu Karneval die evangelische Kita in Wächtersbach ausgewählt, um vorab mit deren Leitung Geschenke und Termin abzustimmen.

Zum Abschluss bereiteten die Freunde von Châtillon Vonnas Baneins noch ein Mittagessen für die französischen Gäste im Kulturkeller, nach dem diese mit den Worten MILLE MERCI und À BIENTÔT gegen 13 Uhr dann wieder die Heimreise antraten.

Erneuerung des Gasversorgungsnetz in Wächtersbach, Kinzigstraße

Main-Kinzig Netzdienste GmbH informiert:

Wächtersbach. Seit Mittwoch, 11. Februar, ist die Main-Kinzig Netzdienste GmbH mit der Auswechslung von ungefähr 180 Metern Gasortsnetzleitung in Wächtersbach, Kinzigstraße beschäftigt.

Die Baumaßnahme befindet sich im Bereich der Kinzigstraße 8 und 18. Während der Baumaßnahme ist eine halbseitige Sperrung für die Arbeiten erforderlich.

Anwohner werden über mögliche Einschränkungen, wie z. B. die eingeschränkte Zufahrt mit Pkw zu den Gebäuden, rechtzeitig informiert.

Die Zufahrten für Rettungsfahrzeuge und die Müllabfuhr bleiben bestehen.

Main-Kinzig Netzdienste GmbH bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen und bemüht sich mit dem beteiligten Bauunternehmen um eine zügige Abwicklung der Bauarbeiten, deren Fertigstellung auf ca. Ende März terminiert ist.

Stürmische Weiberfastnacht in Wächtersbach

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

Stürmische Weiberfastnacht in WächtersbachTrotz schlechtem Wetter ließen sich über 100 Frauen nicht aufhalten und stürmten mutig die Wächtersbacher Magistratssitzung. Wind und Regen konnten sie ebenso wenig bremsen wie politische Widerstände!

Nach dem feierlichen Verlesen ihrer Forderungen ging es direkt weiter zum närrischen Stadtrundgang. Unterwegs wurden alle Weiber selbstverständlich bestens mit Speis und Trank versorgt – schließlich braucht Revolution eine solide Grundlage!

Den krönenden Abschluss fand der Tag im Vereinsheim des WCV. Dort wurde bei bester Stimmung, guter Musik und jeder Menge Männerballett-Tanz ausgelassen weitergefeiert.

Lieber Bürgermeister, liebe Stadträtinnen und Stadträte,

die Lage ist ernst.

Bierernst, um genau zu sein.

Die städtischen Finanzen weisen ein Finanzierungsloch von mehreren Millionen Euro aus. So kann es einfach nicht weitergehen. Deshalb sind die Närrinnen und Narren bereits im Vorfeld losgezogen, um für die Stadt noch etwas Schotter aufzutreiben.

Und haltet euch fest:

Wir haben auch welchen gefunden!

Und zwar im gesamten Stadtgebiet – in den offenen Glasfaser-Trassen von Vodafone und in sämtlichen Schlaglöchern von Wächtersbach. Diesen Schotter haben wir euch heute mitgebracht, um kurzfristig das Haushaltsloch zu stopfen.

Dass es so jedoch nicht weitergehen kann, scheint allen klar zu sein. Deshalb entmachten wir die Rathausführung mit sofortiger Wirkung – zumindest bis Aschermittwoch – und präsentieren unser närrisches Haushaltsentwicklungskonzept:

Närrisches Haushaltssicherungskonzept

Wir sparen mit Spaß!

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Maßnahmen-Paket 1 – Mit gutem Beispiel voran

  • Änderung der Hauptsatzung mit Reduzierung des Stadtparlaments auf 11 Mitglieder, die gerne aus unserem Elferrat rekrutiert werden können.
  • Begrenzung der Sitzungstermine auf maximal 11 Sitzungen pro Jahr.
  • Für jede weitere Sitzung wird eine Mandatsträgerabgabe in Höhe von 11,11 Euro pro Mandatsträger fällig.

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Maßnahmen-Paket 2 – Mit Tatkraft in goldene Zeiten

Unser WCV-Ehrensenator und Goldgräber am Yukon hat bei einem Spaziergang durch den Schlosspark tatsächlich Gold in den Gewässern entdeckt.

Und weil wir uns mottomäßig im Wilden Westen befinden und der Goldpreis weiterhin goldene Zeiten verspricht, werden mit sofortiger Wirkung alle Mandatsträger verpflichtet, ihre freigewordene Zeit zu nutzen, um im Teufelsgraben und in den Schlossweihern Gold zu waschen.

Wenn schon Defizit – dann wenigstens mit Goldrand!

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Maßnahmen-Paket 3 – Sparen und schützen mit Helau

Wir beobachten seit Jahren hitzige bis kochende Debatten im Stadtparlament und in den Ausschüssen.

Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit konnten wir nun endlich unsere „Diskussions-Wärme-Pumpe“ zur Marktreife bringen.

Dieses Verfahren nutzt die Abwärme aus brodelnden und endlosen Diskussionen im Stadtparlament, wandelt sie in Energie um und speist sie über das Bioenergie-Holzhackschnitzelheizkraftwerk in das städtische Fernwärmenetz ein.

Die Eigenschaften „Groll“ und „Empörung“ werden damit erstmals sinnvoll genutzt und als fester Energieträger in die städtische Wärmeplanung aufgenommen.

Gleichzeitig nutzen wir den kalten Wind, der durch das Haushaltsloch fegt, um den Windkraftanlagen im Stadtgebiet zusätzlichen Anschub zu verleihen. Berechnungen haben ergeben, dass das Finanzloch derart groß und der Wind so stark und kalt ist, dass im Sommer noch ausreichend Kälte übrig bleibt, um die städtischen Liegenschaften zu klimatisieren.

Mit diesen Maßnahmen verwandeln wir unnütze Diskussionen und das Finanzdefizit in etwas Positives, sparen Energiekosten und leisten gleichzeitig einen Beitrag für Klima und Umwelt.

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Stürmische Weiberfastnacht in WächtersbachMaßnahmen-Paket 4 – Friday for Fastnacht

Während sich Bundeskanzler Friedrich Merz klar gegen eine 4-Tage-Woche und Work-Life-Balance ausgesprochen hat, setzen wir bewusst auf einen „Friday for Fastnacht“, der verpflichtend für alle Unternehmen in Wächtersbach gilt.

Alle Unternehmen werden verpflichtet, bis auf Weiteres jeden Freitag 6 × 11 Minuten Fastnacht zu feiern.

Ob Faschingsumzug, Fastnachtssitzung, Kinderfasching oder Warm-up-Party – das bleibt den Unternehmen überlassen. Ein Kostümzwang ist jedoch Pflicht.

Außerdem endet jeder Friday for Fastnacht mit der Wächtersbacher Hymne:

„Es ist so schön in Wächtersbach“.

Die Teilnahme ist für Beschäftigte grundsätzlich freiwillig. Wer jedoch verhindert ist, muss eine Nicht-Schunkler-Abgabe in Höhe von 11,11 Euro je angefangene 11 Minuten leisten, die vom Arbeitgeber an die Stadt Wächtersbach übermittelt wird.

Die Fastnacht war schon immer ein verbindendes Element der Gesellschaft. Durch den Friday for Fastnacht wird die Stimmung im Land gelockert, die Motivation der Mitarbeiter verbessert und ganz nebenbei werden vielleicht sogar die Krankheitszahlen reduziert.

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In diesem Sinne:

Lasst uns das Haushaltsloch stopfen,

lasst uns gemeinsam lachen,

und lasst uns beweisen, dass man sogar ein Millionen-Defizit mit Humor, Herz und Helau bekämpfen kann!

Wächtersbach Helau!

Sonnenschein, Frost und fantastische Stimmung: Fastnachtsumzug in „Watchmanriver“

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

Sonnenschein, Frost und fantastische Stimmung: Fastnachtsumzug in „Watchmanriver“Wächtersbach. Es ist Sonntag, 15. Februar 2026 – strahlend blauer Himmel über Wächtersbach, dazu ein Bilderbuch-Sonnenschein, wie ihn WCV-Sitzungspräsident Nicky Kailing seit Jahren verspricht. Nur eines hatte er nicht bestellt: klirrend kalte Temperaturen! Doch weder eisige Finger noch frostige Nasen konnten der ausgelassenen Stimmung beim Wächtersbacher Fastnachtsumzug etwas anhaben.

Mit gewohntem Charme und bester Laune begrüßte Sitzungspräsident und Moderator Nicky Kailing die zahlreichen Zugnummern sowie tausende gut gelaunte Zuschauer in „Watchmanriver“ wie Wächtersbach in dieser Campagne auf Grund des Mottos „Wilder Westen“ kurzer Hand umbenannt wurde. Warm eingepackt, aber bestens aufgelegt, feierten Narren und Gäste gemeinsam die fünfte Jahreszeit – und ließen sich auch bei Minusgraden nicht davon abhalten, lautstark HELAU zu rufen. Spätestens beim gemeinsamen „Schlückchen“ – oder auch zwei – auf der WCV-Partymeile nach dem Zug wurde dann auch dem Letzten wieder warm.

Insgesamt 111 Zugnummern schlängelten sich als närrischer Lindwurm durch die Wächtersbacher Innenstadt. Startpunkt war wie gewohnt das Messegelände, wo Nicky Kailing alle Gruppen auf die Strecke schickte und sie nach rund zwei Stunden auch wieder in Empfang nahm. Fantasievolle Motivwagen, kreative Fußgruppen und farbenfrohe Kostüme sorgten entlang der Strecke für Begeisterung und tosenden Applaus.

Eine unabhängige Jury vom WCV-Komitee-Wagen aus prämierte auch in diesem Jahr die schönsten und originellsten Beiträge. Die Gewinnergruppen dürfen sich über Freikarten für die Veranstaltungen in der kommenden Kampagne freuen – und die lässt bekanntlich nicht lange auf sich warten.

Gewinner Kostümprämierung Faschingsumzug 2026

Motivwägen:

1. Platz:             Freddy Freunde Horbach mit ihrer „Skisprungschanze“

2. Platz:             DNA (Donnerstag nach Acht) mit ihrem „Närrischen Saloon“ – Wagen

3. Platz:             Baubude Leisenwald mit ihrem „Leisewäller Wikinger“ - Wagen

Fußgruppen:

1. Platz:             Family & Co. KG mit ihren Kostümen zum Motto „aus einer anderen Galaxie“

2. Platz:             Comité de jumelage Châtillon mit ihren Kostümen zum Motto Vonnas/Baneins „Cancan aus dem Moulin Rouge“

3. Platz:             SG Haitz 08 e.V. mit Ihren Kostümen zum Thema „Ghostbusters“

Ein ganz besonderes Dankeschön richtet der WCV erneut an seine zahlreichen ehrenamtlichen Mitglieder. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht denkbar.

Ebenso gilt der Dank den unterstützenden Unternehmen sowie den beteiligten Einsatzkräften und Helfern – darunter dem THW, der Polizei, dem DRK, den Freiwilligen Feuerwehren aus Wächtersbach und seinen Stadtteilen, dem Team des Ordnungsamtes der Stadt Wächtersbach sowie dem Bauhof. Ihr alle sorgt Jahr für Jahr dafür, dass der Fastnachtsumzug sicher, reibungslos und unvergesslich über die Bühne geht. DANKE, dass es euch gibt – und bis zum nächsten donnernden HELAU!

Sonnenschein, Frost und fantastische Stimmung: Fastnachtsumzug in „Watchmanriver“ zug3

Sonnenschein, Frost und fantastische Stimmung: Fastnachtsumzug in „Watchmanriver“

Hilfsgüterspenden für Ukraine übertrafen Erwartungen der kühnsten Optimisten

  • Arbeiterwohlfahrt Wächtersbach

awoWächtersbach. Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt ist dafür bekannt, dass er sich den in Not befindlichen Menschen annimmt. Davon betroffen sind auch die Menschen in der Ukraine, die der Ortsverein bereits seit dem Kriegsbeginn im Monat Februar 2022 unterstützt. Indem er Hilfsgüter der verschiedensten Art, wie zum Beispiel Lebensmittel, Babynahrung,  Bekleidung, Decken, Körperpflegemittel, verschreibungsfreie Medikamente etc. annimmt und diese an Personen oder Organisationen, die den Transport in die Ukraine durchführen, liefert.

Nachdem der Ortsverein der AWO Wächtersbach über den Jahreswechsel hinaus eine kleine Verschnaufpause eingelegt hatte, um Kraft für neue Aktivitäten zu tanken, rief er im Januar 2026 zum wiederholten Male die Bevölkerung von Wächtersbach und der umliegenden Gemeinden zur Abgabe von Hilfsgütern auf. Was sich daraufhin am Freitag, 6. Februar, vor dem Vereinsraum der AWO Wächtersbach ereignete, übertraf selbst die Erwartungen der kühnsten Optimisten. Auto an Auto reihte sich vor dem Vereinsraum, um die darin befindlichen Hilfsgüter bei der AWO abzugeben. In lediglich zwei Stunden wurden so viel Hilfsgüter geliefert, dass das aus lediglich vier Personen bestehende Helferteam an die Grenzen seiner körperlichen Leistungsfähigkeit gehen musste, um den Anforderungen gerecht werden zu können. Doch nicht nur das Helferteam stieß an seine Grenzen, sondern auch der Vereinsraum, in dem das gespendete Material zwischengelagert wurde, hatte Probleme, die Hilfsgüter aufzunehmen.

Es war erfreulich festzustellen, dass das Schicksal, dem die im Kriegsgebiet wohnenden Menschen ausgesetzt sind, der Gleichgültigkeit innerhalb der hiesigen Bevölkerung keinen Raum ließ, sondern vielmehr ein hohes Maß an Empathie und Mitgefühl hervorrief. „Diese bewundernswerte Hilfsbereitschaft wird den Menschen, die sich in der schwersten Phase ihres Lebens befinden, sicherlich sehr gut tun. Sie wird auch deren Moral und deren Willen, nicht aufzugeben, sondern für das Überleben zu kämpfen, Kraft verleihen“, ist sich der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt, sicher.

Neben den abgegebenen vielfältigen Hilfsgütern sollen insbesondere die warme Winterbekleidung sowie die wärmenden Decken der frierenden Bevölkerung, die bei Aussentemperaturen von bis zu minus dreißig Grad in ungeheizten Wohnungen ausharren müssen, Schutz vor Erfrierungen bieten.

Sehr erfreut war Döppenschmitt auch darüber, dass sich Menschen aus den umliegenden Gemeinden an der humanitären Hilfsaktion für die Ukraine beteiligten. „Um diesen Menschen in deren tragischen und hilflosen Situation zur Seite zu stehen, darf kein Weg zu weit und keine Mühe zu groß sein. Zu kleinen Opfern, die der Rettung von Menschenleben dienen, muss jeder bereit sein. Wenn man sich einmal in die Lage dieser Menschen versetzt, würde man sich auch über jede Hilfe, und wäre sie noch so klein, freuen,“ so der Erste Vorsitzende der .AWO Wächtersbach.

Doch jede Hilfe, die für die in großer Not befindlichen Menschen zu leisten ist, bedarf des Engagements von Personen, die ihre Zeit und ihre Kraft diesen Menschen zur Verfügung stellen. So wie am vergangenen Wochenende, als nach der Entgegennahme der Hilfsgüter noch weitere Arbeiten, wie zum Beispiel das Be- und Entladen von insgesamt vier bis unter das Dach vollgepackten Kleinbussen mit Hilfsgütern sowie deren Beförderung, zu tätigen waren. „Lydia Gerwes sowie Doris und Manfred Prähler, gilt mein besonderer Dank. Sie unterstützen mich so gut sie können bei diesen teilweise nur mit großem körperlichen Aufwand zu verwirklichenden humanitären Aktionen. Ohne deren Hilfe könnten die vorgesehenen Maßnahmen nur in geringem Umfang in die Tat umgesetzt werden.  Diesen, im Vorstand der AWO Wächtersbach befindlichen Personen, gilt mein ganz besonderer Dank“, so Döppenschmitt.

„Einen großen Dank möchte ich auch den Spendern von Hilfsgütern zollen. Schön dass es diese, mit großem Herzen  ausgestatteten Menschen, die Nächstenliebe über das eigene Ego stellen, gibt. Insbesondere in schweren Zeiten ist diese uneigennützige Art eine der höchsten Tugenden, die von immenser Bedeutung geprägt ist“, schließt Döppenschmitt seine Ausführungen zu dieser mir großer Empathie verbundenen humanitären Aktion, ab.

Die AWO selbst erfuhr auch viele Worte des Dankes und des Lobes von den hilfsbereiten Menschen. „Schön, dass ihr euch für die Menschen in der Ukraine einsetzt“, oder auch, „wir sind euch für das große Engagement, das dem Wohle anderer in deren schwierigen Situation gilt, sehr dankbar,“ war für die Helferinnen und Helfer Labsal für deren Seelen und Motivation zugleich, sich auch künftig den in Not befindlichen Menschen zu widmen.

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