AWO Wächtersbach spendet den Obdachlosen Wasser und Sonnenschutz

AWO Wächtersbach spendet den Obdachlosen Wasser und SonnenschutzWächtersbach. Während sich der in häuslicher Umgebung befindliche Bürger vor den momentanen heißen Sommertagen schützen kann und er zudem über eine ausreichende Menge an Wasser und Sonnenschutzmitteln verfügt, stehen den Obdachlosen diese notwendigen Erfordernisse nicht zur Verfügung. Dieser Personenkreis ist den heißen Temperaturen gegenüber oftmals schonungslos ausgesetzt. Fehlende Rückzugsorte, die Schatten spenden sowie mangelnde ausreichende Trinkmengen erhöhen das Risiko eines Flüssigkeitsmangels im Körper, der sogenannten Dehydrierung.

Insbesondere in Großstädten, wie zum Beispiel Frankfurt, in denen große Flächen versiegelt sind und somit zusätzlich einen Anstieg der Temperaturen mit sich bringen, verstärkt sich das Risiko, einen Flüssigkeitsmangel zu erleiden, der zum Beispiel Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems nach sich zieht. Zudem sind diese Menschen auch Erkrankungen an der Haut durch den längeren Aufenthalt in der Sonne, ausgesetzt.

Als der Vorstand der AWO Wächtersbach auf die Probleme der Obdachlosen, die durch die derzeitigen heißen Temperaturen verursacht werden, aufmerksam wurde, stand es für die Vorstandsmitglieder außer Frage, diesen Menschen hilfreich zur Seite zu stehen. Mit 540 Flaschen Wasser a 0,5 l, mehr als 50 Schildkappen und mehreren Dutzend Flaschen Sonnenschutz begaben sich Norbert Döppenschmitt und Lydia Gerwes zur Obdachlosenunterstützung nach Frankfurt und übergaben dieser den so nötigen Hitzeschutz für die Obdachlosen. „Wir danken für diese großzügige humanitäre Geste, die in der momentanen Situation nicht nur hilfreich ist, sondern sogar lebensrettend sein kann“, bedankte sich eine Mitarbeiterin der Projektleitung für obdachlose Menschen in Frankfurt. „Wenn sich mehr Menschen den sich in  Not befindlichen Odachlosen in ähnlicher Art und Weise wie sie annehmen würden, wäre die Gefahrensituation der Obdachlosen wesentlich geringer“, zollte sie den Vorstandsmitgliedern der AWO Wächtersbach ein großes Lob.

„Ich bin sehr erfreut und erleichtert zugleich“, so der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt, „dass sich die Mitglieder des Vorstandes meinem Vorschlag, den Obdachlosen in Frankfurt behilflich zu sein, unverzüglich anschlossen. Das stellt erneut unter Beweis, dass den Vorstandsmitgliedern eines sozialen Vereins das Wohl der benachteiligten Menschen sehr am Herzen liegt und sie ihrem Auftrag, den sich in einer Notlage befindlichen Menschen zu helfen, abermals gerecht geworden sind“, stellt Döppenschmitt seinen Mitstreitern ein wertschätzendes Plädoyer für deren Arbeit in der AWO Wächtersbach aus.