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Neuer Name für den DRK-Kreisverband: Aus Gelnhausen-Schlüchtern wird Kinzigtal

  • DRK Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern
  • DRK Kreisverband Kinzigtal

Neuer Name für den DRK-Kreisverband: Aus Gelnhausen-Schlüchtern wird KinzigtalGelnhausen. Der DRK-Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern e.V. trägt einen neuen Namen: Nach Beschluss aller zuständigen Gremien wird der Verband zum 19. Juni 2026 offiziell in DRK-Kreisverband Kinzigtal e.V. umbenannt.

Die Namensänderung ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Verbandes, der im Jahr 2016 aus dem Zusammenschluss der ehemaligen DRK-Kreisverbände Gelnhausen und Schlüchtern hervorgegangen war. Der bisherige Name spiegelte diese Fusion wider und begleitete den Verband seit nunmehr zehn Jahren.

Mit dem neuen Namen rückt nun die gemeinsame Identität des gesamten Verbandsgebietes stärker in den Mittelpunkt. Statt einzelne Regionen hervorzuheben, steht künftig das Kinzigtal als verbindendes Element im Fokus. Der Name unterstreicht die enge Verbundenheit mit den Menschen und Kommunen im Main-Kinzig-Kreis sowie das gemeinsame Engagement für die Region.

DRK-Präsident Christof Hoffmann bringt es auf den Punkt: „Mit der Umbenennung machen wir sichtbar, was längst Realität ist: Wir sind ein gemeinsamer Verband für die gesamte Region im Kinzigtal. Der neue Name steht für unsere gewachsene Einheit und für den Blick nach vorn – nah an den Menschen, leistungsstark aufgestellt und fest in der Region verwurzelt.“

Für Mitglieder, Mitarbeitende, Ehrenamtliche sowie Partner und Förderer ändert sich durch die Umbenennung nichts an den bestehenden Aufgaben und Leistungen des Verbandes. Das Deutsche Rote Kreuz bleibt weiterhin verlässlicher Ansprechpartner in den Bereichen Rettungsdienst, Pflege, soziale Dienste, Hausnotruf, Breitenausbildung, Rettungsdienstschule, Ehrenamt und Katastrophenschutz.

Mit dem neuen Namen verbindet der Verband Tradition und Zukunft gleichermaßen und setzt ein sichtbares Zeichen für seine regionale Verwurzelung und seine gemeinsame Ausrichtung.

Mit neuen Ideen und frischer Motivation in die Campagne 2027

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

Mit neuen Ideen und frischer Motivation in die Campagne 2027WCV beim Tanzworkshop

Wächtersbach. Am 22. Juni fand in der Wächtersbacher Großsporthalle erneut der Tanzworkshop des gleichnamigen Anbieters in Zusammenarbeit mit dem 1. Wächtersbacher Carneval Verein statt. Aus einem abwechslungsreichen Kursangebot konnten sich die über 70 Teilnehmenden aus verschiedenen Vereinen der Umgebung im Vorfeld ihre Workshops individuell zusammenstellen.

Auch die Tänzerinnen der WCV-Showtanzgruppe JoyMotion und der Großen Garde nutzten die Gelegenheit, ihr Können weiterzuentwickeln und sich neue Impulse für die bevorstehende Campagne zu holen.

Ob Hebetechniken, Formationswechsel, Dynamik oder moderne Schautanz-Choreografien – in den verschiedenen Workshops standen Technik, Sicherheit, Teamarbeit und kreative Ideen im Mittelpunkt. Besonders die Kurse zu Hebefiguren vermittelten wertvolle Tipps für eine sichere Ausführung und das richtige Absichern, während moderne Tanz- und Formationselemente frischen Schwung und neue Inspirationen für die kommenden Choreografien lieferten.

Mit vielen neuen Eindrücken, technischen Kniffen und jeder Menge Motivation kehrten die Tänzerinnen in den Trainingsalltag zurück. Nun gilt es, die gesammelten Ideen gemeinsam umzusetzen und mit viel Engagement an den neuen Tänzen zu feilen. Man darf also gespannt sein, welche kreativen Choreografien und beeindruckenden Hebefiguren die WCV-Showtanzgruppe JoyMotion und die Große Garde bei den WCV-Faschingssitzungen im Januar 2027 auf die Bühne bringen werden. Folgt dem WCV unter wcv_waechtersbach und erfahrt als erste, was beim WCV so los ist.

Friedrich-August-Genth-Schule beteiligt sich erneut an landesweiter Umweltaktion

  • Friedrich-August-Genth-Schule (FAG)

Friedrich-August-Genth-Schule beteiligt sich erneut an landesweiter Umweltaktion1098 Hände für einen sauberen Schulweg

Wächtersbach. Bereits zum festen Ritual vor den Sommerferien gehört an der Friedrich-August-Genth-Schule die Teilnahme an der hessischen Aktion „Sauberhafter Schulweg“. Am Dienstag, 23. Juni, machten sich insgesamt 30 Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 9 gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den Weg, um Wächtersbach von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Bei sommerlichen Temperaturen von rund 29 Grad waren die Schülerinnen und Schüler während der ersten vier Unterrichtsstunden im Einsatz. Gesammelt wurde dabei nicht nur auf den klassischen Schulwegen, sondern erneut im gesamten Stadtgebiet. Regelmäßige Schatten- und Trinkpausen sorgten dafür, dass die Aktion trotz der Hitze sicher durchgeführt werden konnte.

Die Bilanz zeigt einmal mehr, wie wichtig das Engagement der jungen Umweltschützer ist. Neben den üblichen Abfällen fanden die Sammlerinnen und Sammler auch zahlreiche kuriose Fundstücke. So landeten unter anderem Platzpatronen, Tischbeine und sogar defekte Einkaufswagen in den Müllsäcken. Besonders bedenklich waren die Funde von Sondermüll wie Batterien und E-Zigaretten (Vapes), die eine erhebliche Belastung für die Umwelt darstellen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Pfandflaschen eingesammelt.

Unterstützt wurde die Aktion erneut von der Stadt Wächtersbach, die Müllsäcke, Müllsammelzangen sowie die Abholung des gesammelten Abfalls durch den Bauhof bereitstellte. Da die vorhandenen Zangen mittlerweile größtenteils verschlissen oder defekt waren, investierte die Friedrich-August-Genth-Schule in diesem Jahr zusätzlich in die Anschaffung von 50 neuen Müllsammelzangen.

Erfreulich war auch die gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler. Viele hatten eigene Handschuhe, Kappen und Sonnenschutz mitgebracht und beteiligten sich mit großem Engagement an der Aktion.

Ganz ohne Herausforderungen blieb der Einsatz jedoch nicht. Insbesondere die zahlreichen Zigarettenstummel im Stadtgebiet konnten trotz des großen Einsatzes nicht vollständig beseitigt werden. Auch Privatgrundstücke waren von der Sammelaktion ausgenommen.

Dennoch fällt das Fazit durchweg positiv aus: Mit insgesamt 1098 helfenden Händen haben die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule einen sichtbaren Beitrag für ein saubereres Wächtersbach geleistet. Nun hoffen die Beteiligten, dass die Bürgerinnen und Bürger die Veränderungen wahrnehmen und die Sauberkeit möglichst lange erhalten bleibt.

Die Aktion wurde von der Arbeitsgruppe „Sauberhafter Schulweg“ unter der Leitung von Lehrerin Michelle Schindler koordiniert.

Die Friedrich-August-Genth-Schule bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, der Stadt Wächtersbach und dem Bauhof für die Unterstützung und das große Engagement für Umwelt und Gemeinschaft.

Friedrich-August-Genth-Schule Wächtersbach: Vielseitigkeit in der Projektwoche

  • Friedrich-August-Genth-Schule (FAG)

Friedrich-August-Genth-Schule Wächtersbach: Vielseitigkeit in der ProjektwocheWächtersbach. Die Projektwoche an der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach neigt sich wieder einmal dem Ende. Auch dieses Jahr bot die Gesamtschule ein extrem breites Spektrum verschiedenster Projekte an, mit denen sie die Schülerinnen und Schüler begeistern konnte.

Die fast tausend Schülerinnen und Schüler der FAG konnten sich bereits Wochen zuvor online in ihre bevorzugten Projekte einwählen. Durch Basteln und vielen kreativen Projekten wie Batiken, Nähen oder die Gestaltung von Schmuck, über sportliche Schwerpunkte wie Trampolin und Tennis, bis hin zum Informatikbereich wie Coden und Programmieren mit LEGO und Thymius war hier den Interessen keine Grenzen gesetzt. Vier Tage, vom 15. bis 18. Juni, konnten sich die Schülerinnen und Schüler in ihrem favorisierten Bereich austoben und sich selbst ausprobieren. Am Freitag, 19.Juni, folgte dann die Präsentation der einzelnen Projekte, zu der auch am Vormittag alle Eltern der Schülerinnen und Schüler eingeladen waren, um einen Eindruck davon bekommen zu können, was ihre Kinder in diesen Tagen geschaffen oder erlebt haben. Die Familienangehörigen durften sich über musikalische Beiträge der FAG Concert Band, aber auch über tänzerische Einlagen des Projekts „Vor-Rück-Cha-Cha-Cha“ freuen und konnten einen Einblick in die Vielzahl an Projekten bekommen.

Die Projektwoche stellt am Ende eines jeden Schuljahres einen absoluten Höhepunkt dar und lässt das Schuljahr sowohl bei der Schülerschaft, als auch bei den Lehrkräften mit vielen positiven Erinnerungen ausklingen. Auch in diesem Jahr ist dies der Schulgemeinde der FAG Wächtersbach außerordentlich gut gelungen. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Lehrer-innen und Lehrer für ihr jeweiliges Projekt war in jedem Klassenraum spürbar.

AWO Wächtersbach spendet den Obdachlosen Wasser und Sonnenschutz

  • Arbeiterwohlfahrt Wächtersbach

AWO Wächtersbach spendet den Obdachlosen Wasser und SonnenschutzWächtersbach. Während sich der in häuslicher Umgebung befindliche Bürger vor den momentanen heißen Sommertagen schützen kann und er zudem über eine ausreichende Menge an Wasser und Sonnenschutzmitteln verfügt, stehen den Obdachlosen diese notwendigen Erfordernisse nicht zur Verfügung. Dieser Personenkreis ist den heißen Temperaturen gegenüber oftmals schonungslos ausgesetzt. Fehlende Rückzugsorte, die Schatten spenden sowie mangelnde ausreichende Trinkmengen erhöhen das Risiko eines Flüssigkeitsmangels im Körper, der sogenannten Dehydrierung.

Insbesondere in Großstädten, wie zum Beispiel Frankfurt, in denen große Flächen versiegelt sind und somit zusätzlich einen Anstieg der Temperaturen mit sich bringen, verstärkt sich das Risiko, einen Flüssigkeitsmangel zu erleiden, der zum Beispiel Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems nach sich zieht. Zudem sind diese Menschen auch Erkrankungen an der Haut durch den längeren Aufenthalt in der Sonne, ausgesetzt.

Als der Vorstand der AWO Wächtersbach auf die Probleme der Obdachlosen, die durch die derzeitigen heißen Temperaturen verursacht werden, aufmerksam wurde, stand es für die Vorstandsmitglieder außer Frage, diesen Menschen hilfreich zur Seite zu stehen. Mit 540 Flaschen Wasser a 0,5 l, mehr als 50 Schildkappen und mehreren Dutzend Flaschen Sonnenschutz begaben sich Norbert Döppenschmitt und Lydia Gerwes zur Obdachlosenunterstützung nach Frankfurt und übergaben dieser den so nötigen Hitzeschutz für die Obdachlosen. „Wir danken für diese großzügige humanitäre Geste, die in der momentanen Situation nicht nur hilfreich ist, sondern sogar lebensrettend sein kann“, bedankte sich eine Mitarbeiterin der Projektleitung für obdachlose Menschen in Frankfurt. „Wenn sich mehr Menschen den sich in  Not befindlichen Odachlosen in ähnlicher Art und Weise wie sie annehmen würden, wäre die Gefahrensituation der Obdachlosen wesentlich geringer“, zollte sie den Vorstandsmitgliedern der AWO Wächtersbach ein großes Lob.

„Ich bin sehr erfreut und erleichtert zugleich“, so der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt, „dass sich die Mitglieder des Vorstandes meinem Vorschlag, den Obdachlosen in Frankfurt behilflich zu sein, unverzüglich anschlossen. Das stellt erneut unter Beweis, dass den Vorstandsmitgliedern eines sozialen Vereins das Wohl der benachteiligten Menschen sehr am Herzen liegt und sie ihrem Auftrag, den sich in einer Notlage befindlichen Menschen zu helfen, abermals gerecht geworden sind“, stellt Döppenschmitt seinen Mitstreitern ein wertschätzendes Plädoyer für deren Arbeit in der AWO Wächtersbach aus.

Spiel und Spaß beim WCV – Kindersommerfest ganz im Zeichen der Wasser-Olympiade

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

Spiel und Spaß beim WCV – Kindersommerfest ganz im Zeichen der Wasser-OlympiadeWächtersbach. Kurz vor Beginn der Sommerferien lud der 1. Wächtersbacher Carneval Verein die Kinder seiner Tanzgruppen „Lollipops“, „Mini-garde“ und „Konfetti Kids“ zum diesjährigen Kindersommerfest auf das WCV-Gelände ein.

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen von weit über 35 Grad folgten mehr als 80 Kinder der Einladung und erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag unter dem Motto „Wasser-Olympiade“.

An verschiedenen Spielstationen drehte sich alles um das kühle Nass. Mit viel Spaß, Geschick und Teamgeist meisterten die Kinder die abwechslungsreichen Aufgaben und sorgten dabei für jede Menge gute Laune. Die mit Abstand beliebteste Attraktion war natürlich die große Riesen-Wasserrutsche, die bei den heißen Temperaturen für die perfekte Abkühlung sorgte und den ganzen Nachmittag über nicht leer stand. Auch in diesem Jahr wurde die Wasserrutsche von der Firma Hüpfburgen Balzer aus Wittgenborn zur Verfügung gestellt. Neben den Wasserspielen waren auch die Glitzertattoos wieder ein echter Renner. Viele Kinder ließen sich ihre Lieblingsmotive aufmalen und präsentierten diese stolz.

Zwischendurch konnten sich alle mit knusprigen Pommes, leckerem Eis und gut gekühlten Getränken stärken, bevor es gleich wieder an die nächste Spielstation oder zurück auf die Wasserrutsche ging.

Am Ende des gelungenen Nachmittags blickte der Vorstand des 1. Wächtersbacher Carneval Vereins in viele glückliche Kindergesichter und bedankt sich herzlich bei allen Trainerinnen, Helferinnen und Helfern sowie allen Unterstützern, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Kinder einen unvergesslichen Nachmittag erleben konnten.

Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck verabschieden sich die Kinder nun in die Sommerferien. Der WCV wünscht allen Familien eine erholsame Ferienzeit und freut sich schon auf den Trainingsstart nach den Ferien.

Kirchengemeinde Spielberg-Waldensberg feiert Taufe und Tauferinnerung in Gottes Garten an den Meubeweihern

  • Ev. Kirchengemeinde Spielberg-Waldensberg

Kirchengemeinde Spielberg-Waldensberg feiert Taufe und Tauferinnerung in Gottes Garten an den MeubeweihernSpielberg-Waldensberg. Am vergangenen Wochenende lud die Evangelische Kirchengemeinde Spielberg-Waldensberg zu einem Picknickgottesdienst rund um das Thema Taufe und lebendiges Wasser ein – und viele kamen. Familien, die längst zur Kirche-Kunterbunt-Familie gehören, Großeltern, die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Familien sowie viele weitere Interessierte verbrachten einen gemeinsamen Nachmittag an einem Ort, der kaum passender hätte sein können.

Organisiert und vorbereitet wurde das Event vom Team der Kirche Kunterbunt, das sich bereits 2023 formierte und seitdem viermal im Jahr Familiengottesdienste der etwas anderen Art anbietet. Bereits am Vormittag begann für das Team und zahlreiche Helferinnen und Helfer der Aufbau. Garnituren und Technik wurden vorbereitet und die vielen Stationen im farbenfrohen Stil von Kirche Kunterbunt aufgebaut. Ab 13 Uhr trafen die ersten Gäste bei den Meubeweihern am Rande des Büdinger Waldes ein und wurden mit einem erfrischenden Cocktail begrüßt.

Im Mittelpunkt stand der Picknickgottesdienst. Ausgehend von der Begegnung Jesu mit der Frau am Brunnen spannte sich der Bogen zur Taufe als Zusage Gottes für das ganze Leben. Die Dialogpredigt von Pfarrerin Sonja Weyermüller mit einer neugierigen Schildkröte, die am und im Eisvogelweiher lebt, verband auf humorvolle Weise naturwissenschaftliche Fakten über Wasser mit der biblischen Botschaft vom „lebendigen Wasser“, das Jesus schenkt. Immer wieder wurde deutlich: Wasser stillt nicht nur den Durst des Körpers – Gottes Zusage schenkt Kraft für Herz und Seele.

Nach dem Gottesdienst wurde das Gelände rund um die Meubeweiher zu einem Ort der Begegnung. Während an den Bastelstationen Fische als altes christliches Symbol und individuelle Taufkerzen gestaltet wurden, luden Segensstationen dazu ein, sich an die eigene Taufe zu erinnern und sich persönlich segnen zu lassen. Daneben sorgten Wasserspiele für viel Spaß bei Groß und Klein. Ein Storybag machte die Taufgeschichte für Kinder und Erwachsene gleichermaßen erlebbar. Bei Kaffee und Kuchen bot sich reichlich Gelegenheit für Gespräche, Begegnungen und gemeinsames Genießen.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Gebet, bevor ein Sprühnebelsegen bei hochsommerlichen Temperaturen für eine ebenso willkommene wie symbolträchtige Erfrischung sorgte. Danach brachte der ehrenamtlich organisierte Shuttle-Service die Gäste wieder zurück nach Waldensberg.

Was diesen Nachmittag besonders machte, war das Zusammenspiel vieler Menschen. Das Team der Kirche Kunterbunt um Pfarrerin Sonja Weyermüller hatte den Tag gemeinsam vorbereitet und gestaltet. Der Kirchenvorstand übernahm die Bewirtung, zahlreiche Gemeindeglieder halfen beim Auf- und Abbau und spendeten Kuchen. Weitere Ehrenamtliche organisierten den Shuttle-Service und dokumentierten den Tag fotografisch. So wurde Kirche einmal mehr als das erlebbar, was sie sein möchte: eine Gemeinschaft, in der Menschen mit ganz unterschiedlichen Begabungen und Aufgaben gemeinsam Glauben gestalten. Ein rundum gelungenes Beispiel dafür, wie lebendiges Gemeindeleben gelingen kann.

Ernährungsberatung in Theorie und Praxis - Gelungener Projekttag in der Spessartklinik Bad Orb

  • Friedrich-August-Genth-Schule (FAG)

Ernährungsberatung in Theorie und Praxis - Gelungener Projekttag in der Spessartklinik Bad OrbWächtersbach. Ein besonderes Highlight der Projektgruppe „Smoothies - gesunde Drinks“ war ein Tag zum Thema „Gesunde Ernährung“ in der Spessartklinik. Eine der Zielgruppen der Reha-Klinik sind Kinder und Jugendliche mit Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen, also der ideale Ort, um viele Informationen zu bekommen. Frau Schäfer-Labude, Teamleiterin Ernährung, begrüßte die Schülerinnen und Schüler und ihre Betreuerinnen in der perfekt ausgestatteten Lehrküche der Einrichtung und übergab den Stab an ihr Ernährungs-Fachpersonal.

Frau Neumann und Frau Lang (beide Diätassistentinnen) teilten die 18 Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen ein und schon ging es los. Nach kurzer Hygieneunterweisung wurden die Hände gewaschen, Schürzen umgebunden und verschiedene Dienste und Aufgaben verteilt. Ziel waren vier Pizzen in unterschiedlichen Geschmacksvariationen von Salami über Thunfisch zu Gemüse und Mozzarella. Und nicht zu vergessen: einen unglaublich leckeren Mango-Lassi mit frischer Minze zum Nachtisch. Satt und zufrieden wurden noch ein paar Ernährungstipps eingeholt und natürlich die Küche wieder in Ordnung gebracht. Die zweite Gruppe verzog sich in den Tagungsraum der Klinik, um sich mit Ernährungswissen zu beschäftigen. Hier hatte Frau Lang drei Stationen vorbereitet, an denen geschätzt, diskutiert und geraten werden sollte: eine Ernährungspyramide, Riechdöschen mit verschiedenen Gewürzen und ein „Getränke-Zucker-Check“. Gerade bei letzterem wurden die Augen vor Staunen groß: „Wie, soviel Zucker ist in dem Saft drin? Ich dachte, der sei gesund!“. Zum Abschluss gab es ein spannendes „Ernährungs-Quiz-Spiel“, bei dem mit harten Bandagen um den Sieg gekämpft wurde. In der kurzen Pause wurde der Spielplatz der Einrichtung in Beschlag genommen und dann die Gruppen gewechselt.

Die beiden Begleiterinnen Nicole Fieres und Regina Kriegsmann waren begeistert von der tollen Organisation des Tages, den kreativen Ideen und den hilfreichen Anregungen der Fachfrauen. Schön war auch, dass eine ehemalige Schülerin gerade ihr BG-Praktikum im Ernährungsbereich absolvierte und somit die Brücke zwischen Spessartklinik und FAG schlug.

Alle Beteiligten warten sich einig, dass es ein mehr als gelungener Projekttag war!

Projektwoche 2026: Kreativität an der Nähmaschine

  • Friedrich-August-Genth-Schule (FAG)

Projektwoche 2026: Kreativität an der NähmaschineWächtersbach. Die Nähmaschinen rattern, Scheren schneiden Stoffe und Spitze zurecht und überall entstehen neue Ideen. Im Rahmen der Projektwoche 2026 an der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach arbeiteten Schülerinnen der Klassen 7 bis 10 vom 15. bis 19. Juni mit großer Begeisterung am Projekt.

Alle Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit, ihre eigenen schlichten Basic-Kleidungsstücke mit Spitze und dekorativen Stoffen individuell zu gestalten und aufzuwerten. Dabei konnten sie nicht nur ihre Kreativität ausleben, sondern auch handwerkliche Fähigkeiten entwickeln und erweitern. Projektleiterin Martina Beringer erklärt: „An Spitze führt diese Saison kein Weg vorbei. Kaum eine Kollektion kommt ohne mindestens ein Teil aus Spitze aus.“ Bei diesem Projekt lernten die Schülerinnen, wie sie mit Spitze und anderen Materialien ihren Kleidungsstücken eine ganz persönliche Note verleihen können.

Mit großem Eifer starteten die Teilnehmerinnen in ihre Projekte und griffen beherzt zu Stoff, Spitze und Schere. Dabei lernten sie die Grundlagen des Nähens, den Umgang mit der Nähmaschine sowie verschiedene Techniken des Zuschnitts und der Verarbeitung von Stoffen kennen. Schnell wurde deutlich, dass neben Kreativität vor allem eines gefragt war: Geduld.

Eines zeigte sich im Laufe der Woche besonders: So edel Spitze auch wirken mag, ihre Verarbeitung ist mit den richtigen Techniken durchaus erlernbar. Die Schülerinnen beschäftigten sich mit verschiedenen Nähmethoden und erfuhren, worauf bei der Verarbeitung empfindlicher Materialien zu achten ist.

Am letzten Tag der Projektwoche präsentierte die Gruppe ihre Ergebnisse an einem liebevoll gestalteten Infostand in der Eingangshalle der Schule. Dort konnten Besucherinnen und Besucher anhand zahlreicher Vorher-Nachher-Bilder nachvollziehen, wie aus schlichten Kleidungsstücken individuelle Unikate entstanden. Gleichzeitig boten die Stände Einblicke in den Arbeitsprozess und die verwendeten Materialien.

Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation der fertigen Kleidungsstücke auf dem roten Teppich. Begleitet von der Schulband stellten die Schülerinnen ihre selbst gestalteten Kreationen der Schulgemeinschaft vor und präsentierten stolz die Ergebnisse ihrer Arbeit. Frau Beringer weist darauf hin, dass die Verarbeitung bereits getragener Kleidungsstücke häufig deutlich aufwendiger ist als die Arbeit mit neuen Stoffen aus Meterware. Die zusätzliche Mühe lohne sich jedoch, denn die entstandenen Einzelstücke seien nicht nur kreativ und individuell, sondern könnten auch mit gutem Gewissen getragen werden.

Am Ende der Projektwoche zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen. Neben vielen kreativen Unikaten entstanden neue Kontakte, gemeinsame Erinnerungen und die Freude daran, eigene Ideen erfolgreich umzusetzen.

Die Projektwoche bot den Schülerinnen die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten, Neues zu lernen und zu erleben, wie aus einfachen Kleidungsstücken mit etwas Geduld, handwerklichem Geschick und vielen Ideen ganz besondere Einzelstücke entstehen können.

Neuntklässler der Henry-Harnischfeger-Schule tauchen tief in Geschichte und Politik ein

  • Henry-Harnischfeger-Schule

Der Jahrgang 9 der Henry-Harnischfeger-Schule vor dem Brandenburger Tor.Studienfahrt nach Berlin

Bad Soden-Salmünster. Kurz vor den Sommerferien machten sich die Klassen 9a bis 9e der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster auf den Weg in die Hauptstadt – im Gepäck Neugier, viele Fragen und das gemeinsame Ziel, Politik und Geschichte dort zu erleben, wo sie geschrieben wurden.

Bereits vor der Abreise hatte der heimische Bundestagsabgeordnete Johannes Wiegelmann (CDU) den Jahrgang besucht und sich den kritischen Fragen der Jugendlichen gestellt. Sein Büro ermöglichte der Gruppe zudem einen besonderen Programmpunkt: einen Besuch im Deutschen Bundestag. Von der Besuchertribüne aus verfolgten die Schülerinnen und Schüler ein Informationsgespräch, bevor es hinauf auf das Dach des Reichstagsgebäudes ging – ein Moment, der nicht nur wegen der Aussicht beeindruckte. Der Jahrgang hatte sich zuvor intensiv mit der Rolle des Reichstags während der NS-Diktatur beschäftigt, sodass der Besuch eine direkte Verbindung zwischen Unterricht und Realität herstellte.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fahrt war die Auseinandersetzung mit den dunklen Kapiteln deutscher Geschichte. In der Dauerausstellung Topographie des Terrors setzten sich die Jugendlichen mit den Anfängen und Folgen des Nationalsozialismus auseinander. Besonders eindrücklich wurde es an der Bernauer Straße: Die Führung durch die Mauergedenkstätte ließ die Schülerinnen und Schüler erahnen, wie es sich angefühlt haben muss, in der DDR zu leben – zwischen streng bewachten Grenzen und waghalsigen Fluchtversuchen.

Tief unter die Haut ging auch der Besuch des ehemaligen STASI-Gefängnisses Hohenschönhausen. Die Berichte über politische Verfolgung, Isolation und psychische Folter lösten Betroffenheit aus. Viele stellten sich die Frage: „Wie kann es sein, dass Menschen wegen ihrer Meinung eingesperrt werden?“ In den anschließenden Gesprächen wurde deutlich, wie sehr die Jugendlichen die heutigen Grundwerte von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit schätzen.

Natürlich kam auch das gemeinsame Erleben der Hauptstadt nicht zu kurz. Abends erkundeten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Julia Czech, Nicole Dönges, Melanie Rosenberger und Alexander Zahn Berlin bei Nacht – vom Brandenburger Tor über die Museumsinsel bis hin zum Ehrenmal der Bundeswehr und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Tiergartenviertel.

Und weil zu einer Berlinfahrt auch ein wenig Großstadtflair gehört, blieb genügend Zeit zum Shoppen: Ob Ku’damm, Alexanderplatz oder Mall of Berlin – überall wurde gestöbert, probiert und eingekauft.

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