Wächtersbach. Acht Rope Skipperinnen des TV Wächtersbach haben auch dieses Jahr wieder an den Gaumeisterschaften beim Turngau Offenbach-Hanau teilgenommen. Da der TV Wächtersbach nicht zum ausrichtenden Turngau gehört und im eigenen Turngau keine Meisterschaften stattfinden, startete das Team außer Konkurrenz, jedoch trotzdem mit großem Erfolg.
Alle traten in Speed-Disziplinen an. Dabei zählt jeder fehlerfreie Sprung innerhalb eines festen Zeitfensters. Sie sprangen 30 Sekunden und eine Minute, unter anderem auch mit Criss-Cross. Die Kinder überzeugten hier mit hohem Tempo und sauberer Ausführung. Die Springer des TV-Wächtersbach absolvierten zusätzlich die Compulsory, eine festgelegte Sprungfolge, bei der unter anderem die Seilführung, Übergänge und Fehlerquote bewertet werden.
Rosalie Creß, Emma Reichert, Jana Lazuta, Kristina Angersbach, Yowhanna Abay, Tiana Ranaivoson, Wintanna Kokob und Iman Ayub, sind bei den Gaumeisterschaften über sich hinausgewachsen und haben ihr Können unter Beweis gestellt. Vier der Mädels haben bei der Gesamtwertung, in ihrer Altersklasse, so viele Punkte gesammelt, dass sie bei normaler Wertung auf dem Treppchen gelandet wären.
Aufenau. Am Samstag feierte der VdK-Ortsverband Aufenau sein traditionelles Oktoberfest und durfte sich über einen rundum gelungenen Nachmittag freuen. In einer herzlichen und geselligen Atmosphäre kamen zahlreiche Mitglieder sowie Freundinnen und Freunde des Verbands zusammen, um gemeinsam zu feiern, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft zu stärken. Julius Bergmann eröffnete die Veranstaltung und begrüßte den Ersten Stadtrat Günter Höhn sowie Ulrike Weber, Kassiererin des VdK-Kreisverbands Gelnhausen. Mit seiner Begrüßung stimmte er die Gäste auf ein abwechslungsreiches Fest voller Begegnungen, Musik und guter Laune ein.
Julius Bergmann informierte die Anwesenden darüber, dass die Ortsverbände Aufenau, Hesseldorf, Weilers und Neudorf zum 1. Oktober zusammengelegt wurden. Der gemeinsame Verband wird nun unter dem Namen „VdK-Ortsverband Aufenau“ geführt. Mit diesem Zusammenschluss beginnt ein neues Kapitel, das viele Chancen für ein noch stärkeres Miteinander bietet. Die vereinten Erfahrungen, Ideen und Kräfte der Mitglieder schaffen eine gute Grundlage, um gemeinsame Aktivitäten weiterzuentwickeln, neue Begegnungen zu ermöglichen und den Zusammenhalt nachhaltig zu fördern. Zugleich wurde deutlich: Jeder Einzelne ist eingeladen, sich einzubringen und die Zukunft des gemeinsamen Ortsverbands aktiv mitzugestalten.
Julius Bergmann begrüßte die ersten Mitglieder aus Hesseldorf, die von allen Anwesenden mit Applaus willkommen geheißen wurden.
Zudem erinnerte er an den ersten Stammtisch der am 6. November, von 15 bis 17 Uhr im Gasthaus „Zur Quelle“ stattfindet. Alle Mitglieder sowie Freundinnen und Freunde des VdK-Ortsverbands Aufenau sind herzlich eingeladen.
Nach der Begrüßung begann der gesellige Teil mit Musik, Leberkäse und Brezeln. Herr Marco Fehlt sorgte mit seiner Musik für ausgezeichnete Stimmung; viele Mitglieder sangen und schunkelten mit. So wurde es ein unterhaltsamer Nachmittag, den alle Anwesenden als besonders schön empfanden.
Neue Ausbildung in Wächtersbach startet am 19. Oktober
„Das schaffe ich nie“ - gemeinsam zur Amateurfunklizenz
Wächtersbach. „Das schaffe ich nie.“ Diesen Gedanken hatten vermutlich schon einige Menschen, als sie zum ersten Mal einen Blick auf den Prüfungsstoff für die Amateurfunklizenz geworfen haben. Technik, Betriebstechnik und gesetzliche Vorschriften – das klingt zunächst nach viel Lernstoff.
Doch eine technische Berufsausbildung ist keine Voraussetzung. Interesse, Motivation und die Bereitschaft, Schritt für Schritt zu lernen, sind entscheidend.
Der DARC-Ortsverband Wächtersbach (F51) startet deshalb am 19. Oktober einen neuen Ausbildungskurs zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung der Klasse N.
Die Klasse N bietet einen guten Einstieg in den Amateurfunk. Gleichzeitig bleibt während der Ausbildung die Möglichkeit offen, sich für die höhere Klasse E zu entscheiden. Wer im Verlauf des Kurses merkt, dass er sich die weiterführende Prüfung zutraut, wird entsprechend weiter vorbereitet.
Die Teilnehmer werden dabei nicht allein gelassen. Erfahrene Funkamateure vermitteln den Prüfungsstoff Schritt für Schritt, erklären Zusammenhänge und stehen während der gesamten Ausbildung als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung.
Auch die Praxis gehört zum Ausbildungskonzept. Im OV-Heim wird nicht nur gelernt, sondern auch Funkbetrieb erlebt und der Zusammenhang zwischen dem vermittelten Wissen und der praktischen Anwendung hergestellt. Der Kontakt mit anderen Funkstationen gehört entsprechend dazu.
Der Kurs findet grundsätzlich montags von 18.30 bis 20.30 Uhr im OV-Heim des Ortsverbandes Wächtersbach statt. Einzelne, geeignete Kurseinheiten können alternativ online durchgeführt werden.
Das Prüfungsziel ist spätestens Ostern 2027. Teilnehmer, die ausschließlich die Klasse N anstreben, können gegebenenfalls auch früher zur Prüfung antreten.
Für DARC-Mitglieder ist die Ausbildung kostenlos, Nichtmitglieder zahlen 30,- Euro.
Interessierte können sich beim DARC-Ortsverband Wächtersbach informieren: Peter Reitz, Tel.: 0172-4348579, E-Mail:
Aktuelle Informationen über den Ortsverband unter www.fox51.de
Wächtersbach. Wenn der 1. Wächtersbacher Carneval-Verein 1961 e.V. im kommenden Jahr sein 66-jähriges Bestehen – närrische 6 × 11 Jahre – feiert, darf natürlich auch eines der Herzstücke der Wächtersbacher Fastnacht nicht fehlen: der WCV-Lachsalon. Für die Jubiläumsausgabe hat der WCV ein Programm zusammengestellt, das aktuelle Höhepunkte, beliebte Stammgäste und jede Menge Erinnerungen aus 66 Jahren WCV miteinander verbinden soll.
Schon der Auftakt des Abends wird ganz im Zeichen des Jubiläums stehen. In einem nostalgischen Intro kehren alte Bekannte und besondere Highlights aus den Sitzungsprogrammen der vergangenen 66 Jahre auf die Bühne zurück– teilweise sogar in Originalbesetzung. Welche Gesichter und Nummern für diesen besonderen Rückblick noch einmal hervorgeholt werden, bleibt vorerst allerdings ein gut gehütetes Geheimnis.
Danach zeigt der WCV, dass die Wächtersbacher Fastnacht nicht nur eine lange Geschichte, sondern auch jede Menge Zukunft hat. Mit den Lollipops, der Minigarde, den Konfetti-Kids, der Juniorgarde stehen gleich mehrere vereinseigene Tanzgruppen auf der Bühne. Auch die WCV-Tanzgarde, JoyMotion und das WCV-Männerballett werden bei der Geburtstagsausgabe des Lachsalons natürlich nicht fehlen.
Für Humor und närrische Unterhaltung sorgen ebenfalls zahlreiche bekannte Gesichter. Edwin Noll von der Viktoria Bad Orb ist ebenso dabei wie Werner Ach, Nicky Kailing, Die Süßgespritzten, das Duo Sprachlos und Die Mispelchen. Damit ist das Programm allerdings noch längst nicht komplett.
Denn zum 66. Geburtstag möchte sich der WCV noch einige zusätzliche Gäste gönnen. Derzeit laufen die Abstimmungen mit weiteren Highlights für den Geburtstags-Lachsalon auf Hochtouren.
Der Lachsalon soll damit genau das werden, was zu 6 × 11 Jahren WCV passt: eine Mischung aus großer Geburtstagsparty, klassischer Fastnacht, starken Tänzen, Musik und Humor – verbunden mit einem Blick zurück auf all jene Menschen und Momente, die das WCV-Sitzungsprogramm in den vergangenen 66 Jahren geprägt haben.
Tickets und weitere Infos zum WCV-Lachsalon, aber auch für die anderen WCV-Veranstaltungen, findet man unter www.wcv.info.
Wächtersbach. Wenn sich 50 WCV’ler frühmorgens in einen Bus setzen, kann das eigentlich nur eines bedeuten: Es wird ein langer Tag – und vermutlich ein ziemlich lustiger! Bei bestem Wetter startete die WCV-Truppe am Samstag, 26. September, zum Ausflug mit Weinwanderung und jede Menge Vorfreude im Gepäck.
Erste Station war Wiesbaden. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es für rund zwei Stunden in die Innenstadt. Und dort war ordentlich was los: Herbstmarkt, offener Landtag, Shopping und natürlich alles, was man sonst noch so entdecken kann. Jeder suchte sich sein persönliches Programm – schließlich sollte ja keiner behaupten, der 1. Wächtersbacher Carneval-Verein könne nur feiern.
Anschließend ging es weiter nach Wolfsheim zum Weingut Reichert. Dort wartete bereits ein leckeres Mittagessen – und natürlich die ersten Weine. Schließlich sollte die Grundlage für die bevorstehende Weinwanderung ja stimmen. Man muss schließlich Prioritäten setzen!
Gut gestärkt machte sich die Gruppe auf die rund fünf Kilometer lange Weinwanderung durch die Weinberge. An verschiedenen Stationen konnte der jeweilige Wein verkostet werden – und passend dazu auch die Trauben, aus denen er entstanden war. So konnte jeder ganz wissenschaftlich überprüfen, ob der Weg von der Traube ins Glas tatsächlich funktioniert.
Nebenbei erfuhren die WCV’ler jede Menge Wissenswertes über Wein, Weinbau und die Arbeit im Weinberg. Und da die Weinlese gerade erst beendet war, gab es sogar schon den ersten leckeren Federweißer zu probieren. Frischer geht’s kaum – außer man hätte direkt im Weinberg am Fass gestanden.
Am späten Nachmittag war dann Zeit für eine wohlverdiente Rast. Bei Weck, Worscht und Wein und einer wunderbaren Aussicht über die Weinberge wurde es ganz ruhig. Kein Termindruck, kein Handy, kein „Wir müssen weiter“ – einfach sitzen, genießen, quatschen und die Seele baumeln lassen. Entschleunigung pur – und beim WCV vermutlich eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen wirklich alle freiwillig sitzen geblieben sind.
Zurück am Weingut wurde dann noch fleißig gearbeitet: Während die Weine für die Veranstaltungen der kommenden WCV-Jubiläums-Campagne im Bus verstaut wurden, nutzte der ein oder andere die Gelegenheit für einen kurzen Abstecher zur Straßenkerb auf die andere Straßenseite. Schließlich wollte man den Heimweg nicht antreten, ohne wenigstens einmal nachzusehen, was die Nachbarschaft so treibt.
Danach ging es endgültig Richtung Wächtersbach. Im Gepäck: jede Menge Wein für die kommende Campagne, viele schöne Eindrücke und vermutlich die ein oder andere Geschichte, die besser im WCV-internen Kreis bleibt.
Ein rundum gelungener Tag mit bestem Wetter, leckerem Wein, gutem Essen und ganz viel Geselligkeit. So darf ein WCV-Ausflug gerne aussehen – und wenn am Ende sogar noch Wein für die nächste Campagne im Bus liegt, war es eindeutig ein dienstlicher Ausflug!
„Noch mehr Bilder von unserem Ausflug alles Wissenswerte über die bevorstehende Jubiläums-Campagne unter www.wcv.info oder wcv_waechtersbach auf Instagram.“
Prall gefüllte Vereinsterrasse beim großen Jubiläumsabend – Ehrengäste würdigen den Stellenwert des Vereins und des Ehrenamts
Wächtersbach. Die Vereinsterrasse war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Dagmar Schocker, 1. Vorsitzende des Tennisclubs Rot-Weiß Wächtersbach 1951 e.V., zahlreiche Gäste und Ehrengäste zum offiziellen Festabend anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums begrüßte. Gemeinsam blickten Mitglieder, Wegbegleiter und Vertreter aus Politik, Sport und dem Wächtersbacher Vereinsleben auf eine bewegte Geschichte zurück – und zugleich auf einen Verein, der auch heute lebendig und fest in der Stadtgesellschaft verankert ist.
Im August 1951 wurde der TCW mit gerade einmal 50 Mitgliedern gegründet. Das gemeinsame Ziel: dem damals noch als „weißer Sport“ bekannten Tennissport nachzugehen. Heute zählt der Verein knapp 270 Mitglieder. In den ersten 25 Jahren seines Bestehens entstanden fünf Tennisplätze und das Clubhaus, außerdem begann die Teilnahme an der Medenrunde. Inzwischen verfügt der Verein über sieben Plätze und kann auf zahlreiche sportliche Großveranstaltungen zurückblicken, die über viele Jahre das Vereinsleben prägten. Dazu gehörten unter anderem das Städteturnier, der Dr.-Liese-Pokal und der Toyota-Cup.
Auch heute setzt der TCW sportliche Akzente. Seit inzwischen fünf Jahren findet mit den „TCW Open“ ein hochklassig besetztes DTB-Ranglistenturnier auf der Anlage statt. Daneben erfreut sich insbesondere das Sommercamp für Kinder und Jugendliche großer Beliebtheit.
Ein Jubiläum bot auch den passenden Rahmen, um langjährige Treue zum Verein zu würdigen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Bernhard Herget sowie Walburga und Wolfgang Stock geehrt. Eine besondere Würdigung erhielten der langjährige Vereinsvorsitzende und Ehrenpräsident Dr. Jürgen Tauber, der dem Verein seit 70 Jahren verbunden ist sowie Joachim Tews. Der 94-Jährige ist seit 72 Jahren Mitglied und nach wie vor aktiv auf der Tennisanlage unterwegs.
Ein herzlicher Dank von Dagmar Schocker galt dem Organisationsteam, das die Jubiläumsfeier über viele Monate hinweg vorbereitet hatte und damit maßgeblich zum Gelingen des besonderen Wochenendes beitrug.
Zu den ersten Gratulanten zählte Bürgermeister Andreas Weiher, der die Glückwünsche der Stadt Wächtersbach und des Magistrats überbrachte. Er zeigte sich unter anderem darüber erfreut, dass sich Tennis im Laufe der Jahrzehnte vom einst als elitär geltenden Sport zu einer Sportart für alle Bevölkerungsschichten entwickelt habe. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er dem Verein eine Urkunde der Stadt Wächtersbach.
Landrat Thorsten Stolz gratulierte im Namen des Main-Kinzig-Kreises und hob insbesondere die große Bedeutung des Ehrenamts hervor. Ohne das Engagement vieler Menschen sei ein lebendiges Vereinsleben, wie es der TCW seit Jahrzehnten pflege, nicht denkbar.
Auch der Hessische Tennisverband war beim Jubiläum vertreten. Vizepräsidentin Mirian Seib überbrachte die Grüße des Verbandes und seines Vorsitzenden Kai Burghard. Besonders positiv hob sie die starke „Frauenpower“ beim TCW hervor. Ein passendes Datum für eine Tennisfeier sei es ohnehin gewesen: Am selben Wochenende standen bei den US Open deutsche Spieler sowohl im Herren-Einzel- als auch im Herren-Doppel-Finale.
Florian Dinges, stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Main-Kinzig und Hanau, überbrachte zudem die Glückwünsche im Namen des Landessportbundes Hessen. Er verlas und überreichte die Urkunde zum 75-jährigen Bestehen.
Für die Wächtersbacher Vereine sprach Kai Löwe, Vorsitzender des Turnvereins Wächtersbach. Er überbrachte auch die Glückwünsche der Germania Wächtersbach und des Wächtersbacher Carneval-Vereins. Der WCV unterstützte die Jubiläumsfeier an diesem Abend zudem ganz praktisch und übernahm den Thekendienst und Service.
Bei allen Grußworten wurde eines deutlich: Sport ist eine enorm wichtige Säule der Gesellschaft – und ohne ehrenamtliches Engagement wären Vereine wie der TC Rot-Weiß Wächtersbach nicht denkbar. Der TCW, in dem Menschen aller Altersgruppen aktiv sind, sei ein wichtiger Bestandteil der Wächtersbacher Stadtgesellschaft und aus ihr nicht wegzudenken.
Das 75-jährige Jubiläum wurde damit nicht nur zu einem Rückblick auf die Geschichte eines traditionsreichen Vereins. Es war vor allem ein sichtbares Zeichen für eine lebendige Gemeinschaft, die den Tennissport seit dreiviertel Jahrhunderten verbindet – und die mit Zuversicht in die Zukunft blickt.
Hochklassiges Tennis und begeisterter Nachwuchs beim TCW
Zweiter Tag des Jubiläumswochenendes stand ganz im Zeichen des Tennissports – Top-Spieler und Nachwuchs sorgten für spannende und unterhaltsame Momente und begeistert zahlreiche Zuschauer
Nach dem festlichen Auftakt am Samstag ging es am Sonntag sportlich weiter: Beim zweiten Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Tennisclubs Rot-Weiß Wächtersbach stand das im Mittelpunkt, was den Verein seit jeher verbindet – die Begeisterung für den Tennissport.
Den Auftakt machte ein zünftiges Weißwurstfrühstück, bevor sich die Aufmerksamkeit der zahlreichen Gäste auf den Tennisplatz richtete. Dort wartete mit dem Showmatch ein besonderes Highlight des Jubiläumswochenendes. Mit Lukas Faust und Fabian Neff waren zwei in der Region bestens bekannte Top-Spieler am Start. Verstärkt wurden sie durch Tashique Kader vom TV Rüsselsheim-Haßloch und Calvin Müller, der für den TC Bad Vilbel in der 2. Bundesliga spielt, aktuell auf Platz 55 der Deutschen Rangliste steht und bereits eine ATP-Platzierung von 740 vorweisen kann.
Gespielt wurde in wechselnden Einzel- und Doppelkonstellationen. Die Zuschauer bekamen dabei hochklassiges Tennis, spektakuläre Ballwechsel und jede Menge Unterhaltung geboten. Durch das Programm führte Damian Younes, der unter anderem Wächtersbacher Spielerinnen und Spieler als Trainer betreut.
Für einen unterhaltsamen Abschluss des Showmatches sorgte eine Schnellfragerunde mit den Spielern. Dabei ging es nicht nur um ihre persönlichen Tennisskills, sondern auch um Fragen rund um den Sport und darüber hinaus. Mit einer fachkundigen Prognose sagte Calvin Müller einen US-Open-Sieg von Alexander Zverev in vier Sätzen voraus.
Anschließend gehörte der Tennisplatz dem Nachwuchs. Beim Kinder- und Jugend-Showtraining zeigten die jungen Spielerinnen und Spieler, mit wie viel Begeisterung und Engagement beim TCW trainiert wird. Unter der Leitung der Trainerin Christina Wolf und Trainer Moritz Hix präsentierten die Kinder und Jugendlichen ihr Können und sorgten damit ebenfalls für viel Applaus und begeisterte Zuschauer.
Auch abseits des Platzes war für die Gäste bestens gesorgt. Ein abwechslungsreiches Kuchenbuffet lud zum Verweilen und gemütlichen Austausch ein. Das Wetter spielte – trotz zwischenzeitlicher Unsicherheit – letztlich gut mit, sodass das Showmatch und das Nachwuchstraining wie geplant stattfinden konnten und zahlreiche Besucher den Weg auf die Tennisanlage fanden.
Lediglich auf einen Programmpunkt musste verzichtet werden: Aufgrund des unbeständigen Wetters konnte die geplante Hüpfburg aus Sicherheitsgründen nicht aufgebaut werden.
Damit ging ein abwechslungsreiches und rundum gelungenes Jubiläumswochenende zu Ende. Zwei Tage lang wurde beim TC Rot-Weiß Wächtersbach gemeinsam gefeiert und auf 75 Jahre Vereinsgeschichte zurückgeblickt.
Wächtersbach-Hesseldorf. Dartsport, Gemeinschaft und soziales Engagement miteinander verbinden – genau das war das Ziel eines Benefizturniers, das der Bad Boyz e. V. in seiner Bad Boyz Arena veranstaltet hatte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt 2.500,- Euro gehen an das Kinder- und Jugendhospiz „Kleine Helden“ Osthessen in Hünfeld.
2.000,- Euro kamen im Rahmen des Benefizturniers und durch zusätzliche Spenden zusammen. Der Bad Boyz e. V. entschied sich anschließend, die Spendensumme aus eigenen Vereinsmitteln um weitere 500,- Euro aufzustocken. So konnten nun insgesamt 2.500,- Euro für die wichtige Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes übergeben werden.
Zur offiziellen Spendenübergabe besuchte Simone Filip vom Kinder- und Jugendhospiz die Bad Boyz Arena. Die Freude über die Unterstützung war groß. In gemütlicher Runde berichtete sie den anwesenden Vereinsvertretern aus ihrem Arbeitsalltag und vermittelte eindrucksvoll, welche wichtige Unterstützung das Kinder- und Jugendhospiz den betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien bietet.
Das Benefizturnier selbst richtete sich bewusst nicht an klassische Dartmannschaften. Eingeladen waren Vereine aus unterschiedlichen Bereichen, die in der Bad Boyz Arena herausfinden konnten, welcher „Nicht-Dartverein“ das beste Händchen mit den Pfeilen hat. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem der gute Zweck, der gemeinsame Spaß und natürlich auch der sportliche Ehrgeiz.
Organisiert und durchgeführt wurde das Turnier vom Eventausschuss des Bad Boyz e. V. mit Johannes Weber, Michelle Weber und Elisa Bräunlich. Unterstützt wurde die Aktion vom Vorstand und zahlreichen Mitgliedern des Vereins.
Dass Veranstaltungen wie diese überhaupt möglich sind, ist zugleich Ergebnis einer kontinuierlichen Vereinsarbeit. Der Vorstand mit Markus Felden, Klaus-Dieter Meininger, Olesja Luten-Nix und Jan Ehmer kümmert sich gemeinsam um die organisatorische und sportliche Weiterentwicklung des Vereins. Dabei geht es längst nicht nur um den Dartsport selbst, sondern ebenso um Gemeinschaft, Veranstaltungen und soziales Engagement.
Der Bad Boyz e. V. zählt inzwischen rund 100 Mitglieder und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem lebendigen Treffpunkt in Hesseldorf entwickelt. Die Bad Boyz Arena in der Brachttalstraße 20 ist dabei nicht nur Vereinsheim und Spielstätte, sondern ausdrücklich auch für Gäste geöffnet.
Zu den regulären Öffnungszeiten ist jeder willkommen – ganz gleich, ob man bereits Dart spielt, den Sport einfach einmal ausprobieren möchte oder nur auf ein Getränk und ein paar gesellige Stunden vorbeischaut.
Mit der Spende an die „Kleinen Helden“ zeigt der Bad Boyz e. V. einmal mehr, dass Vereinsleben weit über den eigentlichen Sport hinausgehen kann. Gemeinschaft bedeutet für die Bad Boyz nicht nur, gemeinsam am Board zu stehen, sondern auch Verantwortung zu übernehmen und dort zu unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird.
Aufenau. Zur Infoveranstaltung des VdK Ortsverband Aufenau am 12. September begrüßte Bergmann die anwesenden Mitglieder und Gäste sowie Werner Müller, der später in seinem Referat die Themen „Enkeltrick, Haustürgeschäfte, Taschendiebstahl, usw.“ näher bringt, im Kulturhaus ganz herzlich. Ebenso begrüßte er den Ortsvorsteher Jan Volkmann. In seinem Grußwort dankte er für die Einladung und brachte die besten Grüße des Ortsbeirats mit. An den
schön gedeckten Tischen, durch die Vorstandsdamen dekoriert, gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und anregende Unterhaltungen bis Herr Müller mit seinem Referat begann.
Zuerst berichtete Herr Müller über all die Betrügereien, welche von Verbrechern heutzutage angewendet werden. Enkeltrick, Schockanrufe, falsche Amtspersonen, Haustürgeschäfte, falsche Gewinnversprechen, Taschendiebstahl und vieles mehr. Nun ging er auf die einzelnen Themen ein.
Hier nannte er die Methoden, wie sich die Gauner bei ihren Opfern melden, und mit welchen Tricks sie versuchen alles so real wie möglich aussehen zu lassen. Bei einigen der vorgestellten Themen konnte das auch mit einem Video genau dargestellt werden. Im zweiten Teil des Referats erklärte Herr Müller wie man sich am besten bei diesen Dingen verhalten sollte. Bei unbekannten Telefonnummern nicht abheben oder bei dubiosen Gesprächen einfach auflegen. Wenn unbekannte Handwerker an der Tür stehen, nicht ins Haus lassen und die Tür verschließen. Im Zweifel am besten die Polizei benachrichtigen.
Zum Schluss warnte er die Anwesenden noch einmal innig sich das heute Gehörte zu beherzigen. Nach dem Referat bedankte sich Bergmann bei Herrn Müller für die Ausführung und Erläuterung des sensiblen Themas. Alle Anwesenden waren sehr angetan und es gab noch einiges an Gesprächsstoff bis das Grillen anfing.
Zum Schluss berichtete Bergmann noch über die restlichen Veranstaltungen in diesem Jahr. Das Oktoberfest, den Stammtisch und die Weihnachtsfeier. Er bedankte sich bei allen Helfern vom Auf- und Abbau sowie den Damen für den gespendeten Kuchen und die Salate. Als letztes wünschte er allen noch ein schönes Wochenende.
Wächtersbach. Der Altstadtförderverein Wächtersbach hat den bereits im vergangenen Jahr angekündigten Fachwerkführer in gedruckter Fassung herausgegeben. Er ist weit mehr als nur die Beschreibung des vorgefundenen Zierfachwerks vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Vielmehr werden die großen kultur- und kunstgeschichtlichen Linien nachgezeichnet und das vorgefundene Fachwerk eingeordnet und erläutert.
In Wächtersbach gibt es kaum noch Gebäude, die älter sind als der Dreißigjährige Krieg - zu nennen sind hier das Schloss, der Kirchturm und als einziges Fachwerkgebäude das alte Rathaus. Dafür ist aber nicht nur die Blüte des Zierfachwerkbaus um 1700 in Wächtersbach gut abzulesen. Vielmehr gibt es an zentraler Stelle Fachwerk des Historismus aus dem späten 19., aber auch des Heimatstils aus dem frühen 20. Jahrhundert.
In Gelnhausen hingegen sind die geistesgeschichtlichen Brüche vom Humanismus über den Absolutismus zur Empfindsamkeit an der Entwicklung der Mann-Figur besonders gut abzulesen.
Ein wichtiges Ergebnis ist die doppelte gemeinsame Baugeschichte von Fürstenhof (Gelnhausen) und Rumpenheimer Hof (Wächtersbach). Sie wurden bisher irrtümlich auf die Frührenaissance datiert. Nicht nur eine simple stilgeschichtliche Betrachtung, sondern nun auch eine dendrologische Probe stellt klar, dass sie - in ihrer heutigen Form - ca. 130 Jahre jünger sind und die Blüte des Zierfachwerkbaus um 1700 anführen. Damit ist der Rumpenheimer Hof immer noch das zweitälteste Fachwerkgebäude in Wächtersbach.
Völlig ungeplant platzte eine neu aufgeflammte Diskussion in die Recherchen zu dieser Arbeit:
Welche Fachwerkhäuser sollen verputzt werden?
Dazu kommt der Fachwerkführer zu einem klaren Ergebnis: Zierfachwerk ist ein sehr weit gefasster Begriff. Eine Zierfachwerkfassade ist genauso ein Gesamtkunstwerk wie ein Schloss oder ein Landschaftspark - in aller Regel sogar originaler erhalten als diese, die häufig umgebaut oder dem jeweiligen Zeitgeschmack unterworfen wurden. Die neu aufgeflammte Debatte um die Verputzung von Fachwerkhäusern sollte dringend vor diesem Hintergrund geführt werden. Die Entscheidung einer Verkleidung von Fachwerkfassaden ist eben keine rein individuelle, fallweise zu treffende Entscheidung. Dabei ist auch die historische Motivation zu einer früheren Verputzung zu berücksichtigen.
Fachwerk ist ein Thema von allgemeinem Interesse. Ältere berichten, dass das früher in Hessen sogar Schulstoff war. Der Altstadtförderverein freut sich, dass er mit dem Fachwerkführer eine Arbeit herausgeben kann, die den Bogen vom Allgemeininteresse zur Fachwerkforschung schlägt.
Der Fachwerkführer ist in Wächtersbach in der Altstadtbuchhandlung Dichtung & Wahrheit sowie in Gelnhausen in der Grimmelshausen- und in der Brentano-Buchhandlung erhältlich.
Engagement und besondere Leistungen im Mittelpunkt
Bad Soden-Salmünster. Besondere Leistungen, großes Engagement und die vielen Menschen, die das Schulleben auf unterschiedliche Weise bereichern, standen im Mittelpunkt des Ehrungsabends der Henry-Harnischfeger-Schule. Der Förderverein der Schule hatte hierzu am Donnerstag, 3. September 2026, in das Spessart Forum eingeladen.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Fördervereins Sandra Buchhold richtete Schulleiterin Susanne Glück ein Grußwort an die Gäste. Auch der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Thorsten Stolz, würdigte den Einsatz der Schülerinnen und Schüler sowie der zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer der Schule und überreichte dem Förderverein eine finanzielle Zuwendung des Landkreises. Bürgermeister Dominik Brasch erinnerte an die Worte Henry Harnischfegers, die das Schulgebäude als wichtigstes Gebäude einer jeden Kommune bezeichnete, da in ihm die Zukunft einer Gesellschaft geprägt und gestaltet werde.
Anschließend standen diejenigen im Mittelpunkt, die sich insbesondere im zurückliegenden Schuljahr durch besondere Leistungen, Verantwortungsbewusstsein oder außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet hatten. Vorstandsmitglied Stephan Ottmann führte durch den Abend. Geehrt wurden unter anderem erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lesemarathons, des Bücherlöwencups sowie verschiedener Wettbewerbe in Mathematik und Chemie. Auch Schülerinnen und Schüler, die bei „Jugend debattiert“ auch auf Landesebene überzeugten oder besonders gelungene Praktikumsberichte, die bis hin zum Hessensieg führten, verfasst hatten, erhielten eine Anerkennung.
Darüber hinaus wurde das soziale Engagement innerhalb der Schulgemeinschaft gewürdigt. Dazu gehörten die Buspatinnen und Buspaten der Grundschule und der Sekundarstufe I, die Klassenpatinnen und Klassenpaten, die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes sowie die Beteiligten am „Tag der Rettung“. Auch die „Spes-sarthelden“ und die im Freiwilligen Sozialen Schuljahr engagierten Jugendlichen wurden für ihren Einsatz ausgezeichnet.
Weitere Ehrungen galten Schülerinnen und Schülern, die die Schule bei technischen Aufgaben unterstützten, sich in der Intensivklasse engagierten oder an besonderen Angeboten wie der „Digitalen Drehtür“ und Projekten mit dem IT-Unternehmen Maxworx teilnahmen. Ebenso wurde der Einsatz des Elternvereins Kinderbude im Ganztagsbereich hervorgehoben. Die zahlreichen Ehrungen machten deutlich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, Verantwortung zu übernehmen und das Zusammenleben an der Henry-Harnischfeger-Schule aktiv mitzugestalten.
Ein besonders bewegender Moment des Abends war die erstmalige Verleihung des Monika-Schuch-Preises. Der Preis erinnert an die im vergangenen Dezember verstorbene Schulverwaltungsmitarbeiterin Monika Schuch, die von vielen Mitgliedern der Schulgemeinschaft als „Herz der Schule“ bezeichnet wurde. Ihr Ehemann und ihre beiden Töchter nahmen an der feierlichen Preisverleihung teil. Julia Czech, Rektorin und Vorstandsmitglied des Fördervereins, richtete in ihrer Rede ihren Dank an die Familie.
Mit dem Monika-Schuch-Preis wurden die ehemaligen Schüler Justus Löwe und Larissa Hergert ausgezeichnet. Beide hatten der Henry-Harnischfeger-Schule auch nach dem Ende ihrer eigenen Schulzeit eine besondere Verbundenheit bewiesen und sich in außergewöhnlicher Weise für ihre ehemalige Schule eingesetzt. Die Auszeichnung soll künftig an Menschen verliehen werden, die sich durch besondere Loyalität, Hilfsbereitschaft und persönliches Engagement für die Schulgemeinschaft auszeichnen.
Eine freudige Überraschung für die Schulgemeinde war das Überreichen des restlichen Inhalts eines „Klassen-Sparschweins“ des Jahrgangs 1939, das in der Vergangenheit für Klassentreffen genutzt wurde. Die zwei ehemaligen Harnischfeger-Schüler Marianna Sperzel und Herbert Kirchner waren sich in ihrer Rede sicher, dass es beim Förderverein in die richtigen Hände kommt.
Zum Abschluss ehrte der Fördervereinsvorstand zudem mehrere Einzelpersonen, die die Arbeit der Schule und des Fördervereins über einen längeren Zeitraum hinweg unterstützt hatten. Auch ihr Einsatz trägt dazu bei, dass zahlreiche Projekte und Angebote für die Schülerinnen und Schüler, zum Beispiel im Ganztagsbereich, verwirklicht werden können.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Katja Gekkel und Finja Rostig. Katja Gekkel eröffnete die Veranstaltung mit Musik von Johann Sebastian Bach. ...
Gemeinsam mit Finja Rostig präsentierte sie außerdem den Song „Glimpse of Us“ von Joji und „Mariage d’amour“ von Paul de Senneville.
Das Duo Ans-mas-kas rundete den Ehrungsabend durch ein sprachliches Meisterstück ab, das an die Geschichte der Schule und ihres Gründers erinnerte.
Sandra Buchhold dankte ihrem Vorstandsteam um Kira Gerhardt, Stephan Ottmann, Elke Ziegler, Natalia Schrein, Nicole Dönges und Julia Czech für die Zusammenarbeit und die Ausrichtung des Ehrungsabends.
Dieser zeigte eindrucksvoll, dass Schule weit mehr ist als Unterricht. Sie lebt von jungen Menschen, die Verantwortung übernehmen, von besonderen Leistungen und Ideen sowie von Eltern, Lehrkräften, Kooperationspartnern und weiteren Unterstützenden, die sich mit Zeit, Tatkraft und Herzblut für die Schulgemeinschaft einsetzen.