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Turnerinnen des TVWächtersbach zeigen starke Leistungen

  • Turnverein Wächtersbach

Turnerinnen des TVWächtersbach zeigen starke LeistungenWächtersbach. Am 21. März fanden in Steinau die Gau-Einzelmeisterschaften statt. Elf Turnerinnen des Turnvereins Wächtersbach nahmen an den Qualifikations-Meisterschaften teil. Sie glänzten mit ihren Übungen und konnten souverän alle schwierigen Anforderungen abrufen. Die Erst- und Zweitplatzierte konnten an den Hessischen Landesfinals teilnehmen. Für die meisten der Turnerinnen war es der erste Wettkampf dieser Art. Dementsprechend groß war die Aufregung an diesem Wettkampftag.

In der LK4 der Jahrgänge 2015-2017 nahmen Lisa Chaichenko, Theresa Schirmer, Emma Neis, Enissa Dizer, Emma Schaffer und Johanna Schramm teil. In diesem Wettkampf starteten insgesamt 13 Turnerinnen. Emma Schaffer sicherte sich die Goldmedaille, direkt gefolgt von Johanna Schramm. Beide sichern sich die Tickets für die hessischen Landesfinals. Lisa erturnte sich mit einem nur kleinen Abstand den vierten Platz. Enissa Dizer, Theresa Schirmer und Emma Neis platzierten sich auf Platz 7 bis 9. Alle Turnerinnen ließen ältere Konkurrentinnen hinter sich und zeigten starke Leistungen.

Im älteren LK3 Wettkampf Jahrgang 2014-2013 nahmen Elisa Wagner, Lara Herber, Lera Kem, Ina Dietrich und Salomé Seeber teil. Lera Kem erzielte unter allen LK-Turnerinnen aller Jahrgänge die Tageshöchstwertung und sicherte sich die Goldmedaille. Elisa Wagner platzierte sich auf dem 2. Platz. Auch diese beiden Turnerinnen des TVW sind somit für die Hessischen Landesfinals qualifiziert. Ina Dietrich, Salomé Seeber und Lara Herber erturnten sich den 7. bis 9. Platz.  In diesem Wettkampf gingen zwölf Turnerinnen an den Start.

Marie Belle Schindler und Alena Schum nahmen im Rahmenwettkampf der LK3 teil und konnten erste Erfahrungen in diesem Wettkampfsystem sammeln. Alena Schum erzielte den ersten Platz, direkt gefolgt von Marie Belle Schindler. Sie nahmen zu zweit in diesem Wettkampf teil. Ihre stärksten Geräte waren Boden und Sprung.

Zudem nahm Tina Hartmann am 22. März am Hessischen Landesfinale in der LK2 18 bis 19 Jahre für den TVWächtersbach teil. Sie erturnte sich den dritten Platz und somit die verdiente Bronzemedaille. Besonders am Balken und Boden überzeugte sie mit sehr starken Übungen und zeigte auf dem 1,20m hohen Balken unter anderem eine Radwende, Rückwärtsrolle und einen Auerbachsalto als Abgang. Am Boden erzielte sie die meisten Punkte.

Laienspieler begeistern mit „Mord. Mord. DORF.“ Publikum in Waldensberg Mord(s)-Erfolg auf der Bühne

  • Laienspiele Waldensberg

Laienspieler begeistern mit „Mord. Mord. DORF.“ Publikum in Waldensberg Mord(s)-Erfolg auf der BühneWaldensberg. Die Laienspiele Waldensberg e.V. blicken auf zwei rundum gelungene Aufführungen des Theaterstücks „Mord. Mord. DORF.“ zurück. Mit viel Spielfreude, Witz und Gespür für skurrile Figuren brachte das Ensemble die Krimikomödie auf die Bühne des jeweils ausverkauften Dorfgemeinschaftshauses und sorgte dabei für beste Unterhaltung. Die Handlung rund um ein geplantes Outlet-Center, mysteriöse Todesfälle und zahlreiche überraschende Wendungen begeisterte das Publikum, das die Darbietungen mit viel Applaus honorierte.

Besonders bemerkenswert ist die Zusammensetzung der Gruppe: Insgesamt 14 Darstellerinnen und Darsteller im Alter von 15 bis 65 Jahren standen gemeinsam auf der Bühne. Damit gelang es dem Verein, generationenübergreifend Theater zu leben und zu gestalten. Hervorzuheben ist zudem, dass etwa die Hälfte der Mitwirkenden unter 18 Jahren ist – ein starkes Zeichen für erfolgreiche Nachwuchsarbeit und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.

Der Vorstand zeigt sich entsprechend stolz auf die Leistung aller Beteiligten. Als reine Laienspielgruppe ist eine derart geschlossene und überzeugende Aufführung keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr freut es den Verein, dass sich die intensive Probenarbeit in einer so positiven Resonanz beim Publikum widerspiegelt.

Auch hinter den Kulissen wurde die Aufführung von vielen Seiten tatkräftig unterstützt: Lukas Herd übernahm die Fotodokumentation der Aufführung und hielt die besonderen Momente in eindrucksvollen Bildern fest. Matthias Dietz sorgte mit der Videoaufnahme dafür, dass das Stück auch über den Aufführungsabend hinaus erhalten bleibt. In der Maske unterstützte Tanja Meindl das Ensemble und trug maßgeblich zum stimmigen Erscheinungsbild der Darstellerinnen und Darsteller bei. Für das passende Bühnenambiente stellte die Familie Hensel aus Wittgenborn zahlreiche Requisiten aus den Räumlichkeiten ihrer ehemaligen Gaststätte „Zur Bergeshöh“ zur Verfügung, wofür sich der Verein ausdrücklich bedankt.

Mit diesem erfolgreichen Projekt unterstreichen die Laienspieler aus Waldensberg einmal mehr die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im kulturellen Leben der Region und blicken bereits motiviert auf kommende Produktionen.

Zuverlässige Mitglieder bilden das Fundament des Vereins: 60 Jahre Treue zum Musikzug

  • Musikzug Wächtersbach

Zuverlässige Mitglieder bilden das Fundament des Vereins: 60 Jahre Treue zum MusikzugWächtersbach. Am Freitag, 6. März, begrüßte der Erste Vorsitzende, Uwe Jung, die versammelten Mitglieder des Musikzugs Wächtersbach e.V. zur 63. Jahreshauptversammlung. Seinen Jahresbericht beginnt er mit einem Dank an die aktiven Musikerinnen und Musiker, die trotz der hohen Anforderungen verlässlich zu Proben und Auftritten erscheinen und sich aktiv in das Vereinsleben einbringen. Auch Dirigent Gereon Fuchs wird großer Dank zuteil, so hat er wesentlich zum Erfolg des letzten Konzerts und zu der starken musikalischen Entwicklung des Stammorchesters beigetragen. Uwe Jung zeigt sich zufrieden mit dem aktuellen Mitgliederstand im Musikzug Wächtersbach, sieht der Zukunft jedoch mit Besorgnis entgegen. Unterhaltungen mit anderen Vorsitzenden und Artikel in allen Zeitungen führen ihm wiederholt den Rückgang aktiver Mitglieder in fast allen Vereinen vor Augen. Auch werden diejenigen immer weniger, die bereit sind, in der Vereinsführung aktiv mitzuarbeiten. Er regt zum Nachdenken an, wie sich der Lebensalltag verändern würde, wenn es keine Vereine mehr gäbe. Sie bieten der Gesellschaft einen Mehrwert und stellen jungen Menschen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zur Verfügung. So bemüht sich auch der Musikzug Wächtersbach gemeinsam mit der Musikschule Ballin unermüdlich um mehr Nachwuchs. Der Erste Vorsitzende dankt an dieser Stelle auch allen Helfenden für ihren regelmäßigen Einsatz und betont, diese zuverlässigen Mitglieder bilden das Fundament des Vereins. Wer ein Musikinstrument lernen oder sich gerne mit seinem Instrument zu einer bestehenden Gruppe dazugesellen möchte, ist beim Musikzug Wächtersbach an der richtigen Stelle.

Anschließend lässt Uwe Jung das Jahr 2025 noch einmal Revue passieren. Neben vielen musikalischen Einsätzen, darunter einem Kurkonzert im Kurpark Bad Soden, einem Konzert anlässlich des Familientags des Schlossfestes und verschiedenen Auftritten zu Märkten und Festen im Umkreis, unternahm der Verein am 9. August einen Ausflug in das schöne Würzburg. Beim Jahreskonzert am 15. November im Schloss Wächtersbach, präsentierte sich der Musikzug erstmals in seiner neuen Uniform. Unter dem Motto „Made in Germany – Musik, die verbindet“ unterhielt der Verein seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem sehr abwechslungsreichen Programm. Perfekt moderiert wurde der Abend durch Beate Rilke und Andreas Kaufmann.

Neben den wichtigen Berichten der Kassierer und Kassenprüfer sowie der anschließenden einstimmigen Entlastung der Kassierer und des Gesamtvorstands, standen in diesem Jahr Neuwahlen auf der Tagesordnung. Diese wurden von der Wahlleitung Andreas Weiher gemeinsam mit Bernhard Hauke geführt. Schnell hatte die Versammlung den Ersten Vorsitzenden Uwe Jung sowie dessen Stellvertretungen Vivian Kaiser und Stephan Muck wiedergewählt. Der weitere MZW-Vorstand setzt sich nach den Wahlen wie folgt zusammen: 1. Kassierer Lars Gramatzki, 2. Kassierer Stephan Muck, Schriftführerin Svenja Lohrey, Pressewartin Daniela Taubert, Beisitzer Stefan Sladek, Otmar Müller, Daniela und Christine Taubert, Festausschuss-Vorsitzender Rüdiger Weiher, Instrumentenwart Reiner Jung, Notenwartin Christine Taubert, Uniformwartin Sigrid Jung und Vereinsheimwart Thomas Reetz. Als Kassenprüfer werden Holger Magnon und Birger Kaiser eingesetzt.

Es wurden zudem folgende Ehrungen durchgeführt: Für 25-jährige Mitgliedschaft Wilko Blichmann, Birger Kaiser und Benedict von Zukowski, für 40-jährige Mitgliedschaft Hannelore Sladek sowie für 50-jährige Mitgliedschaft Michael Deubert und Bernd Melde. Unter den aktiven Mitgliedern des Vereins wurden Thomas Reetz für 20-jährige, Reiner Jung für 55-jährige und Erster Vorsitzender Uwe Jung für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

Bürgermeister Andreas Weiher richtete als Vertreter der Stadt Wächtersbach persönliche Grußworte an den Verein, betonte hierbei die Wichtigkeit der Vereinsarbeit und dankt allen Mitgliedern, besonders dem Vorstand, für die Arbeit im Ehrenamt. Besondere Anerkennung wird an dieser Stelle dem Ersten Vorsitzenden Uwe Jung zuteil, der sich seit 60 Jahren aktiv in das Vereinsleben des MZW einbringt und in den 28 Jahren als Vorsitzender des Vereins viel bewegen konnte. Aus der Bevölkerung erhält Andreas Weiher immer wieder gute Resonanz auf die Musik des Musikzugs, welche die Kultur der Stadt wesentlich prägt. Er wünscht dem Verein für die Zukunft starken Zuwachs, insbesondere junge Nachwuchsmusiker, und freut sich über die Zusammenarbeit mit der Stadt.

In seinem Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2026 berichtet Uwe Jung zu den anstehenden Auftritten und Konzerten in Wächtersbach und Umkreis. Aufgrund der überwältigenden Resonanz und des vielfachen Wunsches aus dem Publikum wiederholt der Musikzug sein Konzert vom November am Samstag, 11. April. Hierfür wird um Platzreservierung bei Uwe Jung unter Tel.: 06053-4495 gebeten. Am 1. Mai 2026 lädt der Verein wieder zu seinem „Tag im Musikgarten“ in die Untermühle 5 in Wächtersbach ein. Neben einem Konzert anlässlich des Schlossfestes wird der MZW über den Sommer auch wieder ein Biergartenkonzert am Schloss geben sowie beim Kirchenstraßenfest der evangelischen Kirche spielen. Über den Sommer und Herbst werden die Musikerinnen und Musiker intensiv für das Jahreskonzert am 7. November 2026 im Ferdinand-Maximilian-Saal im Schloss Wächtersbach proben. Merken Sie sich auch diesen Termin gerne schon vor!

Outfit sitzt, Choreo läuft: Die WCV-Konfetti Kids im neuen Look

  • Wächtersbacher Carnevals-Verein
  • Zahnteam Dr. Voß & Dr. Gerez

Outfit sitzt, Choreo läuft: Die WCV-Konfetti Kids im neuen LookOutfit sitzt, Choreo läuft: Die WCV-Konfetti Kids im neuen Look

Wächtersbach. Die WCV-Showtanzgruppe „Konfetti Kids“ darf sich über neue T-Shirts freuen: Die Wächtersbacher Praxis ZAHNTEAM Dr. Voß & Dr. Gerez hat die mittlere der drei Tanzgruppen des 1. Wächtersbacher Carneval Vereins komplett mit neuen T-Shirts ausgestattet.

Mit den frischen Shirts macht das Training gleich doppelt so viel Spaß. Rund 30 Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren gehören in der aktuellen Campagne zu den „Konfetti Kids“ und starten nach den Osterferien mit ihrem Training.

Für Dr. Voß ist das Engagement eine Herzensangelegenheit: Als langjähriges Mitglied des WCV liegt ihm besonders die Förderung der Jugend am Herzen.

Trainiert wird die Gruppe in der Jubiläums-Campagne 2026/2027 von Karina Böttcher, Sabine Krämer und Olga Ritter, die mit viel Einsatz und Kreativität an neuen Choreografien arbeiten. Mit der Unterstützung durch das ZAHNTEAM sind die „Konfetti Kids“ dafür nun auch bestens ausgestattet.

 

Outfit sitzt, Choreo läuft: Die WCV-Konfetti Kids im neuen Look

AWO Wächtersbach: Weitere Hilfsgüteraktion für Menschen der Ukraine fand abermals großen Zuspruch

  • Arbeiterwohlfahrt Wächtersbach

AWO Wächtersbach: Weitere Hilfsgüteraktion für Menschen der Ukraine fand abermals großen ZuspruchWächtersbach. Der großen Empathie und Hilfsbereitschaft der Wächtersbacher Bürgerschaft sowie der Bürger umliegender Gemeinden war es zu verdanken, dass der im Januar 2026 erfolgte Aufruf der AWO Wächtersbach,  Hilfsgüter der verschiedensten Art für die im Kriegsgebiet der Ukraine befindlichen Menschen zu spenden, von großem Erfolg gekrönt war.  Der Appell führte dazu, dass die bei der AWO abgegebenen Hilfsgüter insgesamt vier Kleinbusse bis unter die Dächer füllten. Die Hilfsgüter, die an eine ukrainische Familie zum Weitertransport in die Ukraine geliefert wurden, erzeugten bei dieser große Freude und ebensolche Augen.

Genau einen Monat später folgte erneut eine Vielzahl von hilfsbereiten Menschen dem Aufruf der AWO Wächtersbach zur weiteren Abgabe von Hilfsgütern. Zwei komplett gefüllte Kleinbusse waren das Ergebnis einer Vielzahl von unterschiedlichen Hilfsgütern, die von Lebensmitteln, Babynahrung, Körperpflegemitteln, Bettwächse, Decken, Tiernahrung, etc. reichten. „Besonders erwähnen möchte ich in diesem Fall, dass fünf Bad Orber Bürger zwei Generatoren, die der Erzeugung von Strom dienen, gespendet haben. Die Wichtigkeit dieser Generatoren ist besonders deshalb von großer Bedeutung, wenn man weiß, dass ein an die Ukraine grenzendes Land die Ukraine im Februar von der Notstromversorgung abgeschlossen hat, was zwangsläufig zu einer Verschärfung der Energiekrise führte“, so der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt.

Erneut war die Hilfsaktion wieder von vielenden dankenden und lobenden Worten der Spender begleitet. „Diese dankenden Worte sind eine Anerkennung für die Arbeit, die wir für die in täglicher Todesangst befindlichen Menschen leisten. Diese humanitäre Hilfe ist für uns niemals eine Last, sondern vielmehr ein stetes Bedürfnis, Menschen, die der Unterstützung anderer bedürfen, hilfreich zur Seite zu stehen“, so Döppenschmitt abschließend.

Die AWO Wächtersbach weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die nächste Hilfsaktion am Freitag, 10. April, in der Zeit von 12 bis 14 Uhr stattfindet. 

„Mit Optimismus das Leben verändern“

  • VdK Ortsverband Aufenau

„Mit Optimismus das Leben verändern“Wächtersbach. Unter diesem Motto lud der VDK Ortsverband Aufenau seine Mitglieder zur Informationsveranstaltung „stark gegen Krebs „ein. Als Referent konnte Dr. med. Bernd Schmude gewonnen werden. Dr. Schmude bezeichnet sich selbst als ein Krebsüberlebender. Bei ihm wurde 1998 ein unheilbarer Krebs diagnostiziert. Auf erfrischende und humorvolle Art und Weise gibt er in seinem Vortrag Tipps zur praktischen Umsetzung beim Thema Selbstheilungskräfte reaktivieren, Stärkung des Immunsystem, Bewegung, Sport und Ernährung sowie der neuste Stand in der Forschung. Sein Credo lautet Krebs lässt sich bewältigen, neben persönlicher Erfahrung der Krebsbekämpfung, Ansicht der Schulmedizin, von operativen Eingriffen, über die Psyche, den Selbstheilungskräften über Alternative Heilungsmethoden und Komplementärmedizin bis hin zu Ernährung und Bewegungstherapie wurden alle Möglichkeiten ideologiefrei erörtert. Er gründete 2013 den Verein „Stark gegen Krebs“ und bekam dafür 2021 das Bundesverdienstkreuz. Julius Bergmann bedankte sich bei Herrn Schmude für den sehr aufschlussreichen Vortrag. Herr Bergmann begrüßt zudem Herrn Achim Freund in der Funktion als Behindertenbeauftragten der Stadt Wächtersbach und Ortsvorsteherin Angelika Schaub. Frau Schaub verabschiedet sich bei den Mitgliedern des VDKs als Ortsvorsteherin. Sie bedankt sich bei Julis Bergmann und Team für die zahlreichen Veranstaltungen, die sie gerne besuchte.

Herr Bergmann weist auf zum Abschied noch auf die bevorstehende Jahreshauptversammlung am 24. April hin und hofft auf zahlreiches Erscheinen.

Musiker gesucht

  • Kirche des Nazareners

Wächtersbach. „Du liebst Musik und willst mit deiner Gabe etwas Sinnvolles bewegen. Dann suchen wir vielleicht genau dich.

Für unsere Gemeinde in Wächtersbach suchen wir Musikerinnen und Musiker, die mit Herz, Freude und Hingabe dabei sind. Ob Gesang, Gitarre, Klavier, Keyboard, Cajon, Schlagzeug oder ein anderes Instrument, wichtig ist uns nicht zuerst die große Bühne, sondern ein echtes Herz für Musik und die Bereitschaft, sich einzubringen.“

Musik kann Menschen berühren, Hoffnung wecken und Gottesdienste lebendig machen. „Genau dafür wünschen wir uns Menschen, die ihre Begabung nicht nur für sich behalten, sondern damit anderen dienen möchten. Vielleicht hast du schon Erfahrung. Vielleicht schlummert deine Gabe seit Jahren und soll endlich wieder einen Platz bekommen. Dann melde dich. Wir freuen uns auf Menschen, die mit Herz dabei sind und gemeinsam mit uns Gemeinde gestalten wollen.“

Evangelische Freikirche Kirche des Nazareners Wächtersbach, Poststraße 20, 63607 Wächtersbach; Kontakt: Pastor Alexander Subkowski, Tel.: 0170-354 2868.

Heimat- und Geschichtsverein Wächtersbach präsentiert: Veranstaltungs-Programm für 2026

  • Heimat- und Geschichtsverein Wächtersbach

Wächtersbach. Auch in diesem Jahr hat der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins wieder frühzeitig ein interessantes Programm für das Jahr 2026 zusammengestellt. Es sieht mehrere Veranstaltungen vor, die alle noch zeitnah in den Medien mit allen Details veröffentlicht werden, und zu denen außer den Vereinsmitgliedern auch Nichtmitglieder herzlich willkommen sind. In chronologischer Reihenfolge sind dies:

25. April: Stadtrundgang durch die unter Denkmalschutz stehende Altstadt von Frankfurt-Höchst. (Bahnfahrt)

13. Juni: Besuch in Gelnhausen-Meerholz. Besichtigung der Schlosskirche. (Fahrgemeinschaften)

5. September: Busfahrt nach Wetzlar mit Stadtführung. Anschließend Freizeit für eigenständige Erkundigungen von z.B. verschiedenen Museen.

23. September: Vortrag über die Geschichte hessischer Soldaten aus Wächtersbach und Umgebung in Amerika (1776 bis 1783).   (Heinrich-Heldmann-Halle)

Zusätzlich zu diesen Ausflügen und Vorträgen bietet der Verein noch Schlossführungen an, zu denen es schon zwei feste Termine gibt:

5. Juli: Im Rahmen des Schlossfestes

13. September: Tag des offenen Denkmals und Radlersonntag „Kinzigtal Total“.

Details hierzu werden zeitnah veröffentlicht.

Weitere Sonderführungen für interessierte Gruppen sind nach Terminabsprache ebenfalls möglich. Kontakt hierzu: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Ein weiteres Betätigungsfeld sind die Heimatmuseen in der Innenstadt und in Neudorf mit ihren Sonderausstellungen sowie das Töpfermuseum in Wittgenborn. Die jeweiligen Öffnungszeiten und Details zu den Ausstellungen werden ebenfalls in den Medien bekanntgegeben. 

Zum Schluss sei noch die Jahreshauptversammlung des Vereins am 4. November erwähnt, wo nach dem offiziellen Teil der Versammlung auch in diesem Jahr wieder die traditionelle Verlosung heimatkundlicher Bücher und Schriften stattfindet. Den Abschluss des Abends bildet eine Präsentation aus dem Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins.

Der Vorstand des Heimat- undGeschichtsvereins ist sich sicher, dass er mit diesem umfangreichen Programm viele Interessenten erreichen kann und freut sich schon jetzt auf einen regen Zuspruch.

Tanzschule firstposition entführt Publikum in die Welt der Träume

Tanzschule firstposition entführt Publikum in die Welt der Träumefp3Wächtersbach/Bad Orb. In eine faszinierende Traumwelt entführte die Tanzschule firstposition am Wochenende ihr Publikum in der ausverkauften Konzerthalle. Unter dem Titel „IN SOMNIA – Tanzträume“ präsentierten die rund 250 Tänzerinnen und Tänzer unter der Leitung von Helen Seeber eine aufwendig inszenierte Show, die Tanz, Schauspiel, Gesang und Akrobatik miteinander verband. Verpackt in eine humorvolle und zugleich fantasievolle Geschichte rund um ein futuristisches Schlaflabor, führte die Show die Zuschauer durch verschiedene Traumphasen – vom sanften Einschlafen bis zum gemeinsamen Erwachen.

Zu Beginn der Show wurde das Publikum von der künstlichen Intelligenz Dr. Sopor, die über eine Leinwand erschien, im „Institut für Traumforschung“ begrüßt. Kurz darauf betrat Professorin Dr. Somnia, gespielt von Anika Behring, die Bühne und erklärte den Zuschauern das Experiment: Mithilfe eines Traumprojektors sollten Gedanken, Erinnerungen und Gefühle in Tanz übersetzt werden. Dabei sei jeder Traum einzigartig – und deshalb auch nicht wiederholbar.

Den Auftakt in die Traumwelt machten die Trainerinnen und Trainer der Tanzschule, die gemeinsam das Team des Schlaflabors darstellten und das Publikum durch die verschiedenen Traumsequenzen führten. Mit sanften Bewegungen und sphärischen Klängen begann die erste Phase des Einschlafens. Tänze wie „Träume“, ein Bändertanz aus dem Ballettbereich, sowie „Schlaf schön“ der jüngsten Tänzerinnen und Tänzer ließen die Zuschauer langsam in die Welt der Träume gleiten.

In der zweiten Traumphase ging es um Wünsche, Reisen und Zukunftsträume. Ob Basketball auf höchstem Niveau, der Traum vom Popstar oder eine tänzerische Reise nach Paris und New York – die Tänzerinnen und Tänzer präsentierten eine abwechslungsreiche Mischung aus Ballett, Hip-Hop und Breakdance. Besonders die Hip-Hop-Gruppe, die mit einer New-York-Choreografie und einer Parkbank auf der Bühne für echtes Großstadtgefühl sorgte, erhielt viel Applaus.

Eine ruhigere und emotionale Atmosphäre entstand anschließend in der Traumphase der Kindheit und Nostalgie. Mit zarten Bewegungen erinnerten Tänze an frühe Erinnerungen, Fantasie und die Magie der Kindheit. Kleine Traumfeen, moderne Choreografien und ein gefühlvolles Solo sorgten für einen besonders berührenden Moment.

Doch nicht jeder Traum bleibt friedlich. In der folgenden Albtraumphase kippte die Stimmung: Das Licht wurde düster, die Musik verzerrt, und Dr. Sopor verlor plötzlich die Kontrolle über das Traumexperiment. Der Albtraum schien die Oberhand zu gewinnen. Mit viel Humor griff Professorin Dr. Somnia schließlich ein, beruhigte Publikum und System gleichermaßen und schickte die Zuschauer kurzerhand in eine Pause, während im Schlaflabor eine „Kalibrierung“ vorgenommen wurde.

Tanzschule firstposition entführt Publikum in die Welt der TräumeNach der Pause ging die Traumreise weiter – diesmal mit einer besonderen Interaktion mit dem Publikum. Professorin Dr. Somnia überprüfte augenzwinkernd den „Traumstatus“ der Zuschauer und stellte fest, dass die Gruppe ausgesprochen kooperativ sei. Tänze über Ängste, Traumfänger und die „Clowns im Kopf“ führten zurück in die Fantasiewelt.

Ein besonderes Highlight des Abends war in diesem Jahr der Auftritt einer Gastgruppe: Die Turnerinnen des TV Wächtersbach sorgten mit Salti, Flickflacks und Schrauben auf einer zwölf Meter langen Airtrack-Matte für spektakuläre Akrobatik auf der Bühne und ernteten begeisterten Applaus.

In den letzten Traumphasen ging es schließlich um luzide Träume und den sogenannten kollektiven Traum, bei dem die Grenzen zwischen einzelnen Träumen verschwimmen. Verschiedene Gruppen präsentierten eindrucksvolle Choreografien über Selbstfindung, innere Stärke und die Kraft der eigenen Träume.

Zum großen Finale kehrten alle Tänzerinnen und Tänzer gemeinsam auf die Bühne zurück. Begleitet vom Gesang des Songs „Wake Me Up“, interpretiert von Talia Kaya und Finn Manfrahs, verwandelte sich die Bühne in ein farbenfrohes Bild aus Bewegung und Musik. Professorin Dr. Somnia verabschiedete das Publikum mit warmen Worten und erinnerte daran, dass Träume zwar enden, ihre Spuren aber bleiben.

Wie bei allen Shows der Tanzschule stand auch diesmal wieder ein guter Zweck im Mittelpunkt. Der größte Teil der Einnahmen wird an die Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach, sowie an die Grundschule Kinderbrücke gespendet. Der zweite Teil geht an die Kinderinitiative Bad Orb, die sich für Kinder und Familien in der Region engagiert.

Besonders stolz zeigte sich Inhaberin Helen Seeber auf ihr Trainerteam. Alle Tanzlehrerinnen und -lehrer begannen ihre Tanzkarriere bereits als Kinder bei firstposition und haben sich im Laufe der Jahre zu Spezialisten in ihren jeweiligen Tanzbereichen entwickelt.

Mit „IN SOMNIA – Tanzträume“ gelang der Tanzschule erneut eine beeindruckende Show, die bewies, wie vielfältig Tanz sein kann: mal mitreißend, mal berührend, manchmal auch humorvoll – aber am Ende vor allem eines: traumhaft.

Weitere Infos unter: www.firstposition.net.

Tanzschule firstposition entführt Publikum in die Welt der Träume

„Stammtisch mit Charakterköpfen“ des Altstadtfördervereins mit Daniela Ries - „Neue Nutzungen zulassen“

  • Altsdtadtförderverein Wächtersbach

riesWächtersbach. Die Altstädte haben sich schon immer verändert, und es ist auch gut, wenn man Nutzungsänderungen zulässt. Dieser These ging der Altstadtförderverein Wächtersbach beim „Stammtisch mit Charakterköpfen“ in Daniel Ries‘ Atelier „Kreatives Chaos aus und mit Ton“ im Untertor nach. Die Eröffnung ihrer Töpferwerkstatt wurde unter anderem möglich, weil ihr Vorhaben beim Vermieter auf offene Ohren stieß.

Enesa Aumüller, Vorsitzende des Altstadtfördervereins, sieht bei Nutzungsänderungen neue Chancen für die Altstadtentwicklung. Das Brautmodengeschäft in der Bachstraße sei vor ein paar Jahren in die Räumlichkeiten vom Altstadtladen gezogen, nachdem der Altstadtladen in die größeren Räume des ehemaligen Schreibwarengeschäfts gezogen sei. Daniela Ries schilderte, dass sie seit dem Jahr 2019 in der Altstadt wohne. Das Besondere sei, dass hier jeder jeden kenne. Sie habe schon früher getöpfert und suchte eine kleine Werkstatt in der sie töpfern wollte. Dann habe Eberhard Wetzel einen Nachfolger für die Laden-WG im Untertor gesucht. Sie habe zunächst Bedenken gehabt, da der Raum für ihr Vorhaben zu groß und außerdem zu dunkel gewesen sei. Doch dann habe sie viel Potenzial darin gesehen und fünf Monate renoviert. Jetzt bietet sie Töpferkurse für kleine Gruppen und Kindergeburtstage an, die hier in der Altstadt sehr gut angenommen werden. „Die Herzlichkeit, das außen herum, das ist für mich Altstadt“, lobt sie die Atmosphäre. „es war genau das Richtige“, bereut Daniela Ries ihre Entscheidung nicht. Inzwischen verkaufe sie auf Kommission auch Kunsthandwerk und Geschenkideen von anderen Künstlern in ihrem Atelier.

Enesa Aumüller sagte, dass sich das Atelier zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt habe, weil man hier in den Altstadtgeschäften nicht einfach nur Einkäufe tätige, sondern auch noch ein Schwätzchen halte. Eberhard Wetzel lobte, dass hier mit Engagement etwas für die Altstadt entstanden sei. „So funktioniert das.“ Es gebe in der Altstadt noch weitere Räume, aus denen man etwas machen könne. Aumüller nannte als ein weiteres Beispiel für eine gelungene Nutzungsänderung den „Meister-Bäcker“, der im ehemaligen Geschäft „Volkers Jeans“ eine Backwarenfiliale mit Café eröffnete. Frank Hilliger bedauerte, dass beispielsweise in der Poststraße viele Geschäfte zurück gebaut worden seien. Enesa Aumüller dagegen befürwortet den Rückbau mancher Geschäfte zu Wohnraum, da gerade in der Kernstadt die Nachfrage nach Wohnraum stetig steige und mit zunehmendem Wohnraumangebot würde auch der Bedarf an neuen Geschäften wieder steigen. Im Laufe der Diskussion wurden Vorschläge gemacht, wie man die Altstadt attraktiver machen könne.  Mehr Blumenkästen würden die Attraktivität unserer Altstadt erhöhen und die Aufenthaltsqualität steigern, und auch die Idee wurde ins Spiel gebracht, dass man die Einbahnstraßenregelung umkehren könne. Die Zufahrt wäre dann über den Aßmusgarten, wo auch neue Parkplätze entstehen sollen, und die Ausfahrt über das Untertor in Richtung Lindenplatz.

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