Das Nigel Connell-Trio begeisterte gemeinsam mit Gastmusiker Dirk Schlag
Bad Orb (...). Es hat seinen ganz besonderen Charme, wenn Nigel Connell von Bad Orb spricht. „Bäd Orb“, so nennt er den Ort, ausgesprochen in irischem Akzent und gar nicht so gemeint, wie das englische Wort „bad“ - also schlecht, schlimm, böse – vermuten lassen könnte. Denn Connell, in Irland ein berühmter Star, ist ein bekennender Fan der Kurstadt. Was dafür sorgt, dass er bei seinem jüngsten Aufenthalt mit seinem „Nigel Connell Trio“ und Gastmusiker Dirk Schlag nicht nur in der Konzertmuschel im Kurpark an der Konzerthalle ein umjubeltes Konzert gibt, sondern zuvor dank einer Anreise am Vortag auch noch eine Runde Golf im Alea Golf Resort spielt und sich zudem ein Stück Kuchen aus dem Cafe Waldfriede gönnt.
Die damit einhergehende Power kann er gut brauchen: Aus dem ursprünglich zweistündigen Konzert am Freitagabend werden schweißtreibende knapp drei Stunden, denn das Publikum will Connell und seine Musikerkollegen einfach nicht von der Bühne lassen, bricht immer wieder in „Zugabe-Rufe“ aus. „Die Musiker lieben die Gastfreundschaft und unsere Gäste ebenso wie die Umgebung“, wie Danyel Monego als Gastgeber der wunderBAR Eventgastronomie zu berichten weiß. Eine Liebe, die erwidert wird: Die markante Stimme, die emotionale Ausdruckskraft und die herzliche Bühnenpräsenz begeistern die Besucher, unter denen neben vielen Musikbegeisterten auch Musiker und Chormitglieder aus der Region zu finden sind. Connell war bei „The voice of Ireland“ 2016 Finalist, hatte die Hauptrolle bei „Irish the Musical“ inne. Schon seine Eltern spielten in einer Band, sodass es seinerzeit niemanden wunderte, dass auch ihr Kind den Weg auf die Bühne fand, eigene Kompositionen produzierte und der Covermusik seinen eigenen Stempel aufdrückte.
Etliche Gäste hören an diesem lauschigen Abend den Musiker nicht zum ersten Mal: Er singt als Gastsänger in verschiedenen internationalen Bandprojekten, etwa als Sänger der Eagles Tribute-Band „Take it to the limit“ oder als Bono im U2 Tribe „Beyond the music“. Zudem hat er ein umfangreiches Portfolio eigener Stücke im Gepäck, zu dem Songs wie „Forgiveness“, „Something happen in the world“ und „Today everybody’s born to run“ gehören. Spannend zu wissen: All diese eigenen Lieder wurde auch schon in 1.200 Metern Höhe gespielt. In einem Heißluftballon, 2025, wobei dieses Konzert mit einem Weltrekordtitel geadelt wurde.
Gemischt werden die eigenen Stücke des Ausnahmemusikers mit legendären Rock- und Pop-Rock-Songs aus den 70ern und 80ern: „Where the streets have no name“, „Piano Man“, „I still haven´t found what I´m looking for“, „Hotel California“ und „In the air tonight“ sorgen nicht nur für kraftvolles Mitsingen, sondern auch dafür, dass getanzt wird von Gästen, die es einfach nicht mehr auf den Bänken hält: Vor den Musikern Mario Meinel (Gitarre und Gesang) und Adrian Seybusch (Piano und Gesang), die mit Connell das Trio bilden – und vor Dirk Schlag, in Deutschland bekannt als Gitarrist der Shantyrocker Santiano und Truck Stop, der sich diesem gemeinsamen Auftritt begeistert hingibt.
Für diese Feierwütigen hat sich der Veranstalter etwas Neues ausgedacht: Dank einer neuen Platzanordnung ist sichergestellt, dass ab abends um acht alle Plätze beschattet sind. Angenehme Temperaturen von rund 26 Grad also bis abends gegen 23 Uhr sind sichergestellt. Connell nutzt die warme Atmosphäre des Abends für ein Konzert besonderer Art: Er kombiniert den Gesang mit sehr persönlichen Anekdoten, etwa zu seinen ersten Begegnungen in Deutschland. Sein erster Auftritt war 2003 mit einer Rockband in Erfurt. Und Connell fand in Deutschland seine große Liebe. Ihr ist es zu verdanken, dass der irische Superstar weite Teile seines Lebens nun im thüringischen Niederdorla verbringt, während er beruflich überall auf der Welt Engagements wahrnimmt.
Es ist zu großen Teilen die Musik, die der Band und den Gästen gleichermaßen Freude bereitet, die den Abend zu einem Erfolg werden lässt. Es ist aber offenkundig auch das Konzept von Monego, statt trockener Brezeln den Abend auch kulinarisch zu etwas Besonderem zu machen: Das gastronomische Angebot lockt schon vor Konzertbeginn die Gäste an die „Salinenbüchse“, an der verschiedene Pinsen und Streetfood-Style-Pommes locken. Besonders begehrt: Hessisch Pinsa und Hessisch Fries. Cocktails, genossen zunächst unter hellblauem Himmel und später mit der lilafarbigen Lichterketten-Illumination am Rand des Kurparks von entspannten Gästen, tanzend, mitsingend, den Musikern zujubelnd, die sich nach einem erfolgreichen Set auch mal in den Arm nehmen und kraftvoll und sanft zugleich den Abend zu etwas ganz Besonderem machen.
Aufenau. Mit hochsommerlichen Temperaturen, spannenden Rennen und einer gelungenen Nachwuchspremiere wurde der zweite Lauf des DMV Mofa Cup auf dem Gelände des MSC Aufenau zu einem vollen Erfolg. Gemeinsam mit der DMV Landesgruppe Hessen organisierte der Verein eine Motorsportveranstaltung, die sowohl sportlich als auch organisatorisch höchste Anforderungen stellte.
Bereits im Vorfeld hatten sich 20 Teams aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angemeldet. Nach einer kurzfristigen Absage gingen schließlich 19 Mannschaften in fünf verschiedenen Klassen an den Start. Vertreten waren drei PitBike-Teams, zwei Roller-Teams, sechs Open50-Teams, vier Fahrzeuge der Tuning-Klasse sowie sechs Prototypen.
Schon am frühen Morgen zeichnete sich ab, dass der Renntag eine besondere Herausforderung werden würde. Temperaturen von deutlich über 30 Grad forderten Fahrer, Helfer und Veranstalter gleichermaßen. Trotz der extremen Bedingungen verlief die Veranstaltung – abgesehen von einem durch ein Missverständnis leicht verzögerten ersten Start – reibungslos.
Auf dem Programm standen Rennen über 60, 20 und 40 Minuten sowie der traditionelle Marathonlauf. Aufgrund der enormen Hitze wurde dieser nach gemeinsamer Abstimmung mit den Fahrern vorsorglich von zwei auf eine Stunde verkürzt. Damit blieb die für die Cup-Wertung erforderliche Mindestfahrzeit von insgesamt drei Stunden vollständig erhalten.
„Die Gesundheit unserer Fahrer, Helfer und Offiziellen hat oberste Priorität. Gemeinsam mit den Teams haben wir eine vernünftige Entscheidung getroffen. So konnten wir den sportlichen Charakter des Wettbewerbs erhalten und gleichzeitig den außergewöhnlichen Wetterbedingungen Rechnung tragen.“ Mike Hilß, Rennleiter und Referent der DMV Landesgruppe Hessen.
Dass im Mofasport nicht ausschließlich Motorleistung über den Erfolg entscheidet, zeigte die Gesamtwertung eindrucksvoll. Entgegen der vielfach vertretenen Meinung, nur Prototypen oder Open50-Fahrzeuge könnten den Gesamtsieg erringen, setzte sich am Ende das Team cm³ Zwerge aus Blieskastel in der Tuning-Klasse durch. Damit gewann ausgerechnet ein Mofa, das dem ursprünglichen Serienfahrzeug noch am nächsten kommt, die Gesamtwertung des Tages.
Auf Rang zwei folgte mit der Blue Smoke Gang aus Geiselbach der Sieger der Prototypen-Klasse. Den dritten Gesamtrang sicherte sich zur Überraschung vieler Zuschauer das HI-per 2 Racing Team aus Büdingen und bewies damit eindrucksvoll, dass auch Roller im DMV Mofa Cup ganz vorne mitfahren können.
„Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, was den DMV Mofa Cup auszeichnet. Nicht die höchste Motorleistung entscheidet über den Erfolg, sondern ein zuverlässiges Fahrzeug, eine clevere Strategie und vor allem eine starke Teamleistung. Genau das macht unseren Sport so spannend.“ Jürgen Schmitt, Serienausschreiber des DMV Mofa Cup.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der erstmals ausgetragenen Rookie-Wertung. Mit den beiden Klassen Mini50 sowie 50/65 ccm möchte die DMV Landesgruppe Hessen jungen Motorsportlern einen einfachen Einstieg in den Motorsport ermöglichen.
Dabei geht es bewusst nicht ausschließlich um schnelle Rundenzeiten. Vielmehr erleben die Nachwuchsfahrer erstmals den kompletten Ablauf einer Motorsportveranstaltung – von der Anmeldung über die technische Abnahme bis hin zum eigentlichen Rennen und der Siegerehrung.
Insgesamt gingen elf Nachwuchsfahrer an den Start, vom MSC Aufenau waren es Noah Kraft, Mio Horst und Aaron Reif. Auch das Rennformat wurde bewusst an den Nachwuchs angepasst. Die Klasse 50/65 ccm startete zunächst mit einer Fahrzeit von 15 Minuten. Exakt fünf Minuten später folgte die Mini50-Klasse, sodass beide Starterfelder gemeinsam die Zielflagge erreichten. Dieses Konzept sorgt nicht nur für Spannung auf der Strecke, sondern ermöglicht den jüngsten Fahrern erste Rennerfahrungen unter realistischen Wettbewerbsbedingungen.
Mit packendem Motorsport, fairen Wettkämpfen und einer überzeugenden Nachwuchsförderung haben der MSC Aufenau und die DMV Landesgruppe Hessen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der DMV Mofa Cup weit mehr ist als ein Rennen auf kleinen Fahrzeugen. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, dass Teamgeist, Leidenschaft, Fairness und Zusammenhalt die tragenden Säulen des Mofasports sind. Die erfolgreiche Premiere der Rookie-Klassen macht bereits heute Lust auf die Saison 2027 und unterstreicht das gemeinsame Ziel, Kinder und Jugendliche frühzeitig an den Motorsport heranzuführen.
Der nächste Lauf des DMV Mofa Cup findet am 5. September 2026 beim MSC Klein-Krotzenburg statt. Dort werden nicht nur die nächsten Meisterschaftspunkte vergeben, sondern auch die Rookie-Klassen erneut an den Start gehen. Nach der gelungenen Premiere in Aufenau dürfen sich Teilnehmer und Zuschauer bereits jetzt auf einen weiteren spannenden Renntag freuen.
Brachttal. Am vergangenen Sonntag konnten die glücklichen Gewinner der Museums-Rallye des Museums- und Geschichtsvereins Brachttal e.V. ihre Preise entgegennehmen. Anlässlich des traditionellen Floh- und Sammlermarktes hatte der Verein - speziell für Kinder - ein besonderes Event geplant und durchgeführt. Eine Museums-Rallye sollte die jüngeren Besucher herausfordern und unterhalten. Die Aufgabe war das Aufsuchen von sechs verschiedenen Tierfiguren, die in den Museumsräumen der Alten Schule in Spielberg versteckt waren. Zahlreiche Kinder hatten an dieser Aktion teilgenommen.
Unter den Teilnehmern wurden drei Sieger ausgelost, die jetzt ihre Preise in Empfang nehmen konnten. Die Glücklichen waren Maila Wies, Luis Hellmuth und Peter Weidenbacher.
Aber auch alle anderen teilnehmenden Kinder erhalten Preise für ihre Teilnahme. Am 2. August (nächste Öffnung des Brachttal-Museums) oder an einem anderen Öffnungstag des Museums können diese dort abgeholt werden.
Das Museumsteam bedankt sich nochmals ganz herzlich für die rege Teilnahme an der Museums-Rallye und wünscht allen erholsame und kurzweilige Ferien.
Hinweis: Für den Herbst dieses Jahres ist bereits ein weiteres Event für Kinder geplant. Näheres wird der Verein rechtzeitig bekannt geben.
Die Gewinner Maila Wies, Luis Hellmuth, Peter Weidenbacher (vordere Reihe). Hintere Reihe: Jasmin Neidhardt (Betreuerin des Wettbewerbs) und Susanne Kempel (Organisatorin), Frau Weidenbacher und Erich Neidhardt, Vorsitzender des Vereins (v.l.n.r.).
Wächtersbach. Zum Ende des vergangenen Schuljahres haben zehn Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule in Begleitung ihrer Lehrerin Katja Asimyadis im Rahmen ihrer Projektwoche an zwei Tagen die Funkamateure des Wächtersbacher Ortsverbandes im Deutschen-Amateur-Radio-Club (DARC) in deren Clubheim in der „Alten Schule“ besucht.
Dabei hatten die 13 bis 15 Jahre alten Schüler die Gelegenheit, sich im Umgang mit dem Lötkolben zu üben und dabei verschiedene Objekte herzustellen, vom „Löt-igel“ über elektronische Uhren, Zufallsgeneratoren, autonom fahrende Fahrzeugmodelle bis hin zu Bluetooth-Lautsprechern.
„Die Begeisterung war von Beginn an spürbar“ berichtet Ausbildungsreferent Peter Reitz (DL1PWR), der die Veranstaltung organisiert hatte. Die Jugendlichen hätten so konzentriert an ihren Projekten gearbeitet, dass sogar die geplanten Pausen häufig in Vergessenheit gerieten.
Als Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme und die erworbenen praktischen Fähigkeiten erhielten alle zehn Schüler am Ende der Veranstaltung das begehrte „Lötdiplom“.
Ein weiterer Höhepunkt war der praktische Betrieb an der Funkstation „DK0AJ“. Hier konnten die Schüler selbst zum Mikrofon greifen und Funkverbindungen mit Stationen unter anderem in Frankreich, Österreich, Bulgarien
und Angola herstellen. Auch moderne digitale Betriebsarten sowie die Morsetelegrafie wurden vorgestellt.
Am Ende zogen sowohl die Teilnehmer als auch die betreuenden Funkamateure ein positives Fazit. Die Jugendlichen beeindruckten durch ihre Motivation, ihr Interesse, ihre aktive Mitarbeit und ihre freundliche Art.
Wächtersbach. Die Ev. Kindertagesstätte Wächtersbach erhielt aus der Aktion Dosen-Losen von Globus Wächtersbach eine Spende in Höhe von 2.200,- Euro. Leuchtende Kinderaugen waren zu sehen, als der Spendencheck überreicht wurde. Mit dem Geld wurden bereits neue Musikinstrumente für den Kita-Alltag angeschafft.
Jede Dose ein Gewinn – und darüber hinaus galt dies ebenso für die Ev. Kindertagesstätte, denn jede verkaufte Dose kam den Kindern zugute. Gemeinsam mit Globus verkauften die Eltern und Kinder der Ev. Kindertagesstätte vom 11. bis zum 13. Juni insgesamt 1.100 Lose in Dosen: Von einem Schlüsselanhänger bis hin zu großen Hauptgewinnen war alles dabei.
Viele Besucherinnen und Besucher von Globus Wächtersbach nutzten die Gelegenheit, ihr Glück zu versuchen und gleichzeitig einen guten Zweck zu unterstützen. Die liebevoll vorbereiteten Dosen sorgten nicht nur für Spannung beim Öffnen, sondern auch für zahlreiche glückliche Gesichter auf beiden Seiten des Verkaufstisches.
„Ich habe die letzte Dose verkauft – und das bereits am Freitag noch vor meinem Fußballspiel“, berichtete das Kita-Kind Felix, der mit vollem Einsatz dabei war. Auch die Eltern zeigten großen Einsatz und sorgten dafür, dass die Aktion reibungslos und erfolgreich durchgeführt werden konnte. Durch das gemeinsame Engagement wurde nicht nur Geld gesammelt, sondern auch das Miteinander zwischen Familie, Kita und regionalem Handel gestärkt.
Globus Wächtersbach stellte für die Aktion nicht nur die Verkaufsfläche und den Inhalt der Dosen zur Verfügung, sondern unterstützte das Projekt auch organisatorisch. Geschäftsleitung und Mitarbeitende zeigten sich erfreut über die große Resonanz der Kundschaft und betonten die Bedeutung solcher Kooperationen für die Region.
„Dank der Spende gibt es in unserer Kita jetzt noch mehr Möglichkeiten, gemeinsam Musik zu machen – und das nutzen die Kinder begeistert. Wir freuen uns sehr, dass diese Aktion unseren Alltag nun so nachhaltig bereichert“, resümierte der Elternbeirat. Ob Trommeln, Klangschalen oder kleine Percussion-Instrumente – die neuen Materialien sind bereits fest in den Alltag integriert und werden mit großer Begeisterung genutzt.
Die Ev. Kindertagesstätte bedankt sich herzlich bei Globus Wächtersbach sowie bei allen Beteiligten und Unterstützern, die diese Aktion und die daraus resultierende Spende möglich gemacht haben. Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, gemeinsam etwas Wertvolles geschaffen zu haben – für unsere Kinder und ihre Zukunft.
Wächtersbach. Nach der Teilnahme an der kulinarischen Bierwanderung in Ilbeshausen (siehe Foto) am 18. Juli, folgt bald schon das nächste Highlight des EFC Adlerauge 09 in diesem Jahr. Am Samstag, 1. August, geht es mit dem Bus zur „Lohrer Spessartfestwoche“. Dazu gibt es noch wenige Mitgliederplätze, aber noch ca. 20 reine Busplätze für die Fahrt, auch für Nichtmitglieder. Interesse und Anmeldung dafür über den Vorstand, und unter https://efc-adlerauge-waechtersbach.jimdofree.com
Der nächste Stammtisch ist am Freitag, 7. August, in Wächtersbach im „Kikeriki“ mit Schnitzeltag.
Gelnhausen. Der DRK-Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern e.V. trägt einen neuen Namen: Nach Beschluss aller zuständigen Gremien wird der Verband zum 19. Juni 2026 offiziell in DRK-Kreisverband Kinzigtal e.V. umbenannt.
Die Namensänderung ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Verbandes, der im Jahr 2016 aus dem Zusammenschluss der ehemaligen DRK-Kreisverbände Gelnhausen und Schlüchtern hervorgegangen war. Der bisherige Name spiegelte diese Fusion wider und begleitete den Verband seit nunmehr zehn Jahren.
Mit dem neuen Namen rückt nun die gemeinsame Identität des gesamten Verbandsgebietes stärker in den Mittelpunkt. Statt einzelne Regionen hervorzuheben, steht künftig das Kinzigtal als verbindendes Element im Fokus. Der Name unterstreicht die enge Verbundenheit mit den Menschen und Kommunen im Main-Kinzig-Kreis sowie das gemeinsame Engagement für die Region.
DRK-Präsident Christof Hoffmann bringt es auf den Punkt: „Mit der Umbenennung machen wir sichtbar, was längst Realität ist: Wir sind ein gemeinsamer Verband für die gesamte Region im Kinzigtal. Der neue Name steht für unsere gewachsene Einheit und für den Blick nach vorn – nah an den Menschen, leistungsstark aufgestellt und fest in der Region verwurzelt.“
Für Mitglieder, Mitarbeitende, Ehrenamtliche sowie Partner und Förderer ändert sich durch die Umbenennung nichts an den bestehenden Aufgaben und Leistungen des Verbandes. Das Deutsche Rote Kreuz bleibt weiterhin verlässlicher Ansprechpartner in den Bereichen Rettungsdienst, Pflege, soziale Dienste, Hausnotruf, Breitenausbildung, Rettungsdienstschule, Ehrenamt und Katastrophenschutz.
Mit dem neuen Namen verbindet der Verband Tradition und Zukunft gleichermaßen und setzt ein sichtbares Zeichen für seine regionale Verwurzelung und seine gemeinsame Ausrichtung.
Wächtersbach. Am 22. Juni fand in der Wächtersbacher Großsporthalle erneut der Tanzworkshop des gleichnamigen Anbieters in Zusammenarbeit mit dem 1. Wächtersbacher Carneval Verein statt. Aus einem abwechslungsreichen Kursangebot konnten sich die über 70 Teilnehmenden aus verschiedenen Vereinen der Umgebung im Vorfeld ihre Workshops individuell zusammenstellen.
Auch die Tänzerinnen der WCV-Showtanzgruppe JoyMotion und der Großen Garde nutzten die Gelegenheit, ihr Können weiterzuentwickeln und sich neue Impulse für die bevorstehende Campagne zu holen.
Ob Hebetechniken, Formationswechsel, Dynamik oder moderne Schautanz-Choreografien – in den verschiedenen Workshops standen Technik, Sicherheit, Teamarbeit und kreative Ideen im Mittelpunkt. Besonders die Kurse zu Hebefiguren vermittelten wertvolle Tipps für eine sichere Ausführung und das richtige Absichern, während moderne Tanz- und Formationselemente frischen Schwung und neue Inspirationen für die kommenden Choreografien lieferten.
Mit vielen neuen Eindrücken, technischen Kniffen und jeder Menge Motivation kehrten die Tänzerinnen in den Trainingsalltag zurück. Nun gilt es, die gesammelten Ideen gemeinsam umzusetzen und mit viel Engagement an den neuen Tänzen zu feilen. Man darf also gespannt sein, welche kreativen Choreografien und beeindruckenden Hebefiguren die WCV-Showtanzgruppe JoyMotion und die Große Garde bei den WCV-Faschingssitzungen im Januar 2027 auf die Bühne bringen werden. Folgt dem WCV unter wcv_waechtersbach und erfahrt als erste, was beim WCV so los ist.
1098 Hände für einen sauberen Schulweg
Wächtersbach. Bereits zum festen Ritual vor den Sommerferien gehört an der Friedrich-August-Genth-Schule die Teilnahme an der hessischen Aktion „Sauberhafter Schulweg“. Am Dienstag, 23. Juni, machten sich insgesamt 30 Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 9 gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den Weg, um Wächtersbach von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.
Bei sommerlichen Temperaturen von rund 29 Grad waren die Schülerinnen und Schüler während der ersten vier Unterrichtsstunden im Einsatz. Gesammelt wurde dabei nicht nur auf den klassischen Schulwegen, sondern erneut im gesamten Stadtgebiet. Regelmäßige Schatten- und Trinkpausen sorgten dafür, dass die Aktion trotz der Hitze sicher durchgeführt werden konnte.
Die Bilanz zeigt einmal mehr, wie wichtig das Engagement der jungen Umweltschützer ist. Neben den üblichen Abfällen fanden die Sammlerinnen und Sammler auch zahlreiche kuriose Fundstücke. So landeten unter anderem Platzpatronen, Tischbeine und sogar defekte Einkaufswagen in den Müllsäcken. Besonders bedenklich waren die Funde von Sondermüll wie Batterien und E-Zigaretten (Vapes), die eine erhebliche Belastung für die Umwelt darstellen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Pfandflaschen eingesammelt.
Unterstützt wurde die Aktion erneut von der Stadt Wächtersbach, die Müllsäcke, Müllsammelzangen sowie die Abholung des gesammelten Abfalls durch den Bauhof bereitstellte. Da die vorhandenen Zangen mittlerweile größtenteils verschlissen oder defekt waren, investierte die Friedrich-August-Genth-Schule in diesem Jahr zusätzlich in die Anschaffung von 50 neuen Müllsammelzangen.
Erfreulich war auch die gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler. Viele hatten eigene Handschuhe, Kappen und Sonnenschutz mitgebracht und beteiligten sich mit großem Engagement an der Aktion.
Ganz ohne Herausforderungen blieb der Einsatz jedoch nicht. Insbesondere die zahlreichen Zigarettenstummel im Stadtgebiet konnten trotz des großen Einsatzes nicht vollständig beseitigt werden. Auch Privatgrundstücke waren von der Sammelaktion ausgenommen.
Dennoch fällt das Fazit durchweg positiv aus: Mit insgesamt 1098 helfenden Händen haben die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule einen sichtbaren Beitrag für ein saubereres Wächtersbach geleistet. Nun hoffen die Beteiligten, dass die Bürgerinnen und Bürger die Veränderungen wahrnehmen und die Sauberkeit möglichst lange erhalten bleibt.
Die Aktion wurde von der Arbeitsgruppe „Sauberhafter Schulweg“ unter der Leitung von Lehrerin Michelle Schindler koordiniert.
Die Friedrich-August-Genth-Schule bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, der Stadt Wächtersbach und dem Bauhof für die Unterstützung und das große Engagement für Umwelt und Gemeinschaft.
Wächtersbach. Die Projektwoche an der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach neigt sich wieder einmal dem Ende. Auch dieses Jahr bot die Gesamtschule ein extrem breites Spektrum verschiedenster Projekte an, mit denen sie die Schülerinnen und Schüler begeistern konnte.
Die fast tausend Schülerinnen und Schüler der FAG konnten sich bereits Wochen zuvor online in ihre bevorzugten Projekte einwählen. Durch Basteln und vielen kreativen Projekten wie Batiken, Nähen oder die Gestaltung von Schmuck, über sportliche Schwerpunkte wie Trampolin und Tennis, bis hin zum Informatikbereich wie Coden und Programmieren mit LEGO und Thymius war hier den Interessen keine Grenzen gesetzt. Vier Tage, vom 15. bis 18. Juni, konnten sich die Schülerinnen und Schüler in ihrem favorisierten Bereich austoben und sich selbst ausprobieren. Am Freitag, 19.Juni, folgte dann die Präsentation der einzelnen Projekte, zu der auch am Vormittag alle Eltern der Schülerinnen und Schüler eingeladen waren, um einen Eindruck davon bekommen zu können, was ihre Kinder in diesen Tagen geschaffen oder erlebt haben. Die Familienangehörigen durften sich über musikalische Beiträge der FAG Concert Band, aber auch über tänzerische Einlagen des Projekts „Vor-Rück-Cha-Cha-Cha“ freuen und konnten einen Einblick in die Vielzahl an Projekten bekommen.
Die Projektwoche stellt am Ende eines jeden Schuljahres einen absoluten Höhepunkt dar und lässt das Schuljahr sowohl bei der Schülerschaft, als auch bei den Lehrkräften mit vielen positiven Erinnerungen ausklingen. Auch in diesem Jahr ist dies der Schulgemeinde der FAG Wächtersbach außerordentlich gut gelungen. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Lehrer-innen und Lehrer für ihr jeweiliges Projekt war in jedem Klassenraum spürbar.